Frage im Expertenforum Kochen für Kinder an Dipl. oec. troph. Birgit Neumann:

Selbstgekochte Beikost

Frage: Selbstgekochte Beikost

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Hallo Birgit, unsere Tochter bekommt seit einer Woche Beikost. Da wir erst mal schauen wollten, wie und ob es klappt, haben wir mit Karotte aus dem Glas angefangen. Das mampft sie ganz super weg. Wir haben nun gestern Biokarotten gekauft, gekocht und püriert und ihr heute mittag angeboten. Nichts zu wollen. Sie nahm den Brei zwar in den Mund, schluckte aber nicht und fing kurz darauf zu schreien an. Nun ist das Selbsgekochte dicker als die Gläschenkost. Kann es daran liegen, daß sie es nicht mag? Und kann ich einfach abgekochtes Leitungswasser jetzt zugießen, um das ganze etwas flüssiger zu machen? Ich möchte ungern weiter Gläschen geben. Welchen Tipp hast Du für mich? Danke im voraus Alexandra


Birgit Neumann

Birgit Neumann

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Hallo Alexandra Babies sind sehr sensibel. Babies lieben Gewohnheiten. Gerade beim Essen sind die meisten Babies wenig experimentierfreudig. Sie wollen gerne immer wieder das Gleiche essen, dann das gibt ihnen Sicherheit. Sie erkennen den Geschmack und unbewusst bringen sie damit ein Gefühl des Wohlbefindens in Zusammenhang, wenn dieser Geschmack bisher immer zu einem solchen Gefühl beigetragen hat. Einen neuen Geschmack müssen sie erst testen. Nicht nur die Konsistenz ist beim Selbergekochten anders, sondern auch der Geschmack. Du kannst das Selbergekochte mit dem Gläschenbrei vermischen. So wird es deinem Baby leichter fallen. Beginne mit wenig und mische jeden Tag größere Mengen hinzu. So kommst du allmählich vom Gläschen weg. Du kannst das Selbergekochte mit abgekochtem, für die Säuglingsernährung geeignetem, (Leitungs-)Wasser verdünnen.


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