Mitglied inaktiv
hallo, ich habe ein schlechtes gewissen, weil ich meiner maus (17 wochen) gläschen anbiete und nicht selber koche, die zeit zum kochen hätte ich ja, aber ich wüßte nicht ob ich denn alles richtig mache. meine maus hat einen sehr empfindlichen magen (hat oft blähungen und spuckt viel). ich dachte ja immer gläschen seien (hipp) sehr gut und da kann man nichts falsch machen... wenn man selbst kocht, muss man das gemüse dan einfach nur schongarren, pürieren, ölen und salzen? hole ich das gemüse einfach vom bioladen? sorry so viele fragen, aber ich will nichts falsch machen und auf jeden fall meiner maus das gesündeste anbieten, da ich auch nur 3monate stillen konnte, da soll sie wenigstens gesünderes gemüse bekommen :( vielen dank
Hallo irmi Selberkochen ist gut, aber nicht unbedingt das Beste in den ersten Lebensmonaten. Es gibt tatsächlich keine hundertprozentigen Gründe, die für das Selberkochen sprechen. Es gibt Für und Wider. Geschmacklich überwiegt das Selbstgekochte allemal! Und hieran soll das Baby langfristig gewöhnt werden. Ich persönlich finde deshalb eine Mischform ganz passabel. Gläschen und Selbergekochtes. Die Schadstoffkontrolle ist bei den Gläschen einfach besser. Auch beim Biogemüse hast du keine Analysenwerte. Und dass es unbedingt Bioprodukte sein müssen- das ist klar. siehe auch hier: http://www.rund-ums-baby.de/ernaehrung/greenpeace_studie.htm Je jünger das Baby, desto weniger sollte mit dem Selberkochen experimentiert werden. Der Nitratanteil könnte zu hoch sein und dem Baby schaden. Ab dem 7. Monat gehts dann. Mit der Mischform meine ich: Den Abendbrei kannst du selbst zubereiten und ebenso unbedingt den Nachmittagsbrei. Auch ist es wunderbar, wenn zur Gläschenkost ab und zu mal was Selbergekochtes hinzukommt. Ich lehne die Gläschen nicht ab. Wichtig ist es eher, die richige Auswahl zu treffen und entsprechend zu kombinieren. Mit Beginn der Familienkost dagegen ist dann sogar immens wichtig, das Baby ans Selbergekochte zu gewöhnen. Es ist dann auch nicht mehr so empfindlich was die hygienische Seite betrifft. Mischform bedeutet auch, dass du ruhig mit der klassischen Frühkarotte aus dem Gläschen beginnen kannst. Da der Frühkarottenbrei aus dem Gläschen in der Regel den Babies schmeckt, weisst du auch dass das Ablehnen der Beikost nicht unbedingt mit deinen Kochkünsten zusammnhängt. Babies haben sehr sensible Geschmacksnerven und schmecken Nuancen die Erwachsene oft gar nicht mehr wahrnehmen. Besonders "bitter" kann beim Möhrenrei zur Ablehnung des Selbstgekochten führen. Viele Mamas beklagen dass ihre Babies das Selbergekochte nicht essen mögen. Gründe können sein: Unsicherheit der Mutter Konsistenz (nicht fein genug?) Geschmack (Babies schmecken sehr intensiv). Geschmackliche Abweichung in den Sinneseindruck "bitter" können dazu führen, dass das Essen abgelehnt wird. Andere Darbietung der Kost (Teller statt Gläschen?) Schadstoffbelastung Und obwohl das Selberkochen geschmacklich die Gläschenkost deutlich überragt, sollte dem Selberkochen nicht kategorisch der Vorzug gegeben werden. Selberkochen kann auch bedeuten, die gesamte Beikost nicht nur aus Packung oder Gläschen zu füttern, sondern die Breie mit frischen Zutaten zuzubereiten. Besonders der Nachmittagsbrei eignet sich hierfür. Hier kann z.B. frisch geriebener Apfel zum Einsatz kommen. Er ist die Alternative zum Instantbrei. Gläschen und Selbergekochtes ist eine gute Kombination: Der erste Brei kann deshalb getrost aus dem Gläschen serviert werden. Du nimmst einen Gemüsebrei (Möhre oder Pastinake) aus dem Gläschen, daran gewönnst du dein Kind. Dann kannst du im Weiteren Zucchinibrei selbst zubereiten und untermischen. Dann kommt Kartoffel (Gläschen?) dazu. Kartoffel sollte am besten immer frisch zum Brei zugegeben werden. Hierbei besteht die Krux, dass man sie selten so fein hinbekommt. Ab dem 8. bzw 9. Monat ist das fürs Baby dann aber meistens kein Problem mehr. Auch Fleisch kannst du selbst zubereiten und untermischen. Wenn du stillst, kannst du auch noch eine Weile auf Fleisch verzichten. Den Abendbrei kannst du selbst zubereiten und ebenso unbedingt den Nachmittagsbrei. Gruss Birgit
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