Lena202220
Guten Morgen, ich habe bereits einen gesunden Sohn, vor 2 Jahren per primärer Sectio wegen Plazenta Prae partialis entbunden. Danach habe ich wegen Panikattacke in der 2. Zyklushälfte Progesteron 200mg trotz normalem Labor Befund bekommen. Nun wurde ich erneut schwanger, Sonntag hatte ich dann bei 7+0 eine Eileiterruptur mit 1l freiem Blut und Koageln im Bauchraum, wobei laparoskopisch der Eileiter entfernt wurde. kann das Progesteron durch ein Verkleben der Flimmerhärchen im Eileiter bei vaginaler Einnahme die Ursache sein? Wenn ja, ist das Verkleben reversibel oder ist der linke Eileiter wahrscheinlich auch irreversibel verklebt? wenn nein, wie stehen meine Chancen (32 Jahre alt) nach der Vorgeschichte, noch eine komplikationsfreie Schwangerschaft und Geburt erleben zu können? danke und liebe Grüße Lena
Hallo Lena, das Progesteron ist nicht ursächlich für eine Eileiterschädigung, meist war es eine abgelaufene Entzündung. Natürlich haben Sie, bezogen auf Ihr Alter, sehr gute Chancen, wieder schwanger zu werden. Wenn es in 6 Monaten nicht geklappt hat, lassen Sie den verbliebenen Eileiter auf seine Durchgängigkeit überprüfen. Je nach Befund, könnte dann eine IVF-Behandlung sinnvoll sein. Alles Gute, O. Schmidt
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