Lieber Herr Dr. Gagateiger, ich wurde vom Frauenarzt-Forum hierher verwiesen: bin schwanger geworden in einem künstlichen Kryozyklus - und habe eine Frage zum Absetzen der Medikamente (ich nehme 3x Duphaston und 3x Femoston oral, und zwei mal Cyclogest 400 vaginal, also wahrscheinlich eine ziemlich hohe Dosis sowohl vom Progesteron als auch vom Östrogen). Aktuell bin ich in der 10. Schwangerschaftswoche und wurde mit gutem Ultraschall - Herzchen schlägt, Wachstum zeitgerecht - zur Frauenärztin entlassen. Auch der erste Ultraschall dort (letzte Woche) war gut, das Kleine bewegte sich sogar.   Leider habe ich aber von den Medikamenten Nebenwirkungen - die Übelkeit und Schlafstörungen sind schlimmer als wohl natürlich wäre, der bloße Geruch meiner Haut erinnert mich an Progesteron, Essen und Trinken macht keine Freude, und ich finde es langsam belastend. Auf der anderen Seite hatte ich schon (wie in der Schwangerschaft zu meinem ersten Kind vor vier Jahren, zum Glück alles gut gegangen) ein Hämatom, das sich aber resorbiert und nicht so riesig ist. Nun meine Frage zum Progesteron: mein Duphaston neigt sich dem Ende und ich wollte fragen ob ich schon ausschleichen "darf" oder "kann"- das Cyclogest würde ich noch bis zur 12./13. Ssw weiternehmen. Reicht das, oder gehe ich damit ein Risiko ein? Soll ich nochmal Blut abnehmen in der Kinderwunsch-Klinik, um das zu entscheiden? Und wie verhält es sich mit dem Femoston/Östrogen? Ich weiß, es steht viel im Netz dazu, aber ich entnehme daraus nicht ob es nun ein Risiko ist oder nicht? Und schaden die zusätzlichen Hormone dem Fötus irgendwie?   Herzlichen Dank,  Verena