Milou2021
Liebe Frau Professor van der Ven, Wir haben aus 1. ICSI einen Sohn. 2018 haben wir natürlich versucht ein Geschwisterchen zu zeugen. Seit Jan 19 wieder in Kiwu Behandlung. 10 stimulierte ICSIs und 12 im natürlichen Zyklus, nur einmal 2 Kryoversuche sonst immer max 2 an Tag 3 übrig. Seit Mai 20 4 Mal Transfer (immer frisch) davon 3 Mal biochemische SS. Wir sind finanziell für ICSI am Ende. Alle Untersuchungen Killer-, Plasmazellen, Insulinresistenz, Gebärmutterspiegelung, ERA unauffällig. Einzig Faktor 2 Mutation festgestellt. In einer alternativeren Praxis rät man uns zu IUI oder Geschlechtsverkehr nach Plan mit der Begründung, dass es Eizellen gibt,vdie die künstliche Umgebung nicht vertragen. Ich werde morgen 38, normaler BMI, sportlich, kein Alkohol oder rauchen Mein Mann ist 34 & hat OAT 2-3. Sind meine Eizellen zu schlecht und sollten wir aufgeben oder könnte das "natürliche" ein Weg für uns sein? Was würden Sie empfehlen? Sprechen die biochemischen SS für eine Besserung? DANKE
Es ist extrem schwierig ihnen einen guten Rat zu geben, Anscheinend war ja auch die Eizelll- und Embryonenqualität nicht optimal. Hier kann man versuchen, den eigenen Stoffwechsel und das Gewicht noch zu optimieren. Wenn das Spermiogramm eingeschränkt ist besteht gegebenenfalls durch eine Inseminationsbehandlung eine Chance, aber auch nur dann wenn genügend gute Spermien nach der Aufbereitung übrig bleiben. Die biochemischen Schwangerschaften sprechen natürlich dafür dass die ICSI theoretisch zum Erfolg führen kann, hier würde ich noch mal besprechen ob wirklich die komplette Diagnostik wie bei wiederholten Fehlgeburten schon gelaufen ist. Trotzdem viel Glück!
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