Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Oswald Schmidt:

Folgeschwangerschaft nach schwerer Präeklampsie

Frage: Folgeschwangerschaft nach schwerer Präeklampsie

Phidelia

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lieber Dr. Schmidt, ich habe im April diesen Jahres meine Tochter in SSW 32+2 durch Not Kaiserschnitt nach schwerer Präeklampsie, Wachstumsretardierung (wie 27.SSW) und pathologischem CTG geboren. Gottseidank ist alles gut gegangen. Mir ging es danach sehr schlecht, bekam dann noch ein HELLP und musste 2 Tage auf der ICU verbringen. Da wir gerne ein Geschwisterkind noch hätten stellt sich für mich die Frage wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Präeklampsie und damit Frühgeburt ist? Wie geht man die Planung einer Folgeschwangerschaft an? Wie sieht dann die Überwachung in der Schwangerschaft aus? Grüße, Phidelia


Dr. Oswald Schmidt

Dr. Oswald Schmidt

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Hallo, Phidelia, das Risiko, noch einmal ein HELLP-Syndrom zu bekommen, liegt - wenn Sie sonst gesund sind - bei ca. 3%. Das Risiko ist bei z. B. Bluthochdruck etwas höher. Natürlich würde man die Schwangerschaft engmaschig kontrollieren. Evtl. bekommen Sie Acetylsalicylsäure als Prophylaxe. Dies wäre aber mit Ihrem Frauenarzt bzw. der Geburtsklinik abzusprechen. Es versteht sich, dass die Schwangerschaft in einem Perinatalzentrum mitbetreut wird und dass dort auch die Entbindung stattfinden sollte. Viele Grüße Dr. O. Schmidt


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