angel70
Liebe Frau Dr. Sonntag, ich stehe endlich kurz vor meinem IVF-Start und brauche eine Entscheidungshilfe von Ihnen. Mein Partner und ich (Jahrgang 1970, AMH-Wert 1,81) haben noch einen sehr großen Kinderwunsch und sollten im Februar endlich unsere erste IVF starten können. Dafür hatte ich gerade eine Polyp-OP in der Gebärmutter vornehmen lassen. Die OP verlief optimal, ergab jetzt aber im Histologiebefund eine Entzündung (Cin 2-3), das soll jetzt wieder operiert werden vor der IVF, obwohl ich gelesen habe, dass diese Art von Zellveränderungen erstmal nur kontrolliert werden müssen. Ich bin inzwischen sehr verzweifelt, da bei mir jeder Monat zählt und eine weitere Pause den Erfolg der IVF extrem geringer werden lässt. Ist diese OP wirklich nötig vor der IVF, es gibt Frauen, die jahrelang dieses unbehandelt lassen. Würde diese Gebärmutterhalsentzündung den IVF-Erfolg beeinträchtigen können? Und gibt es Alternativbehandlungen, um unsere IVF jetzt starten zu können?
Schwierige Situation! Der Grad der Zellveränderungen könnte theoretisch unter einer Schwangerschaft natürlich zunehmen, und dann hätten Sie in der Schwangerschaft selbst eine sehr ungute Situation. Mit dem Arzt besprechen, wie operiert wird und wie lange Sie mit dem Eintritt einer Schwangerschaft warten müssten. Grüße B. Sonntag
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