Miriam99
Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiger, nach einer IVF mit einer Entnahme von 20 EZ und Auslösung mit Triptofam ist mein Zyklus zunächst nicht in Gang gekommen. Mein Zyklus war davor sehr regelmäßig (28-32) mit Eisprung und guten Hormonwerten. Um den 25 ZT herum hieß es bei dem Ultraschall, es wäre ein Letifollikel plus ein weiterer kleinerer Follikel vorhanden. Da ich im Anschluss jedoch keinen LH-Peak hatte, vermutete ich, dass kein Eisprung stattfand. In der darauffolgenden Kontrolle kam heraus, dass ich jetzt 2 Zysten habe. Mein Progesteronwert war vor einer Woche bei 1,8 und ich habe Unterleibskrämpfe (mittig und seitlich) - aber keine Blutung. Ich habe heute den 40 Zyklustag und bin durch PMS mittlerweile sehr belastet. Ich habe zudem Endometriose. Bislang wurde mir nur geraten abzuwarten, allerdings wird das PMS immer schlimmer. Da der ganze Prozess für mich sehr anstrengend war, möchte einfach nur einen Abschluss des Zyklus und die Blutung. Und ich mache mir Sorgen, dass dieser Zustand noch wochenlang so weitergehen kann, wenn mein Körper durch die Zysten blockiert ist. Nun kenne ich PMS auch aus meinem regulären Zyklus, allerdings nicht in einer solchen Intensität und mit einer solchen Dauer. Daher meine Frage, was ich tun kann bzw. welche Optionen es noch gibt? Vielen Dank vorab und freundliche Grüße, MiriamW
Sehr geehrte MiriamW, nach einer IVF-Stimulation mit 20 gewonnenen Eizellen und Auslösung mit Triptofem können die Werte tatsächlich einmal deutlich aus dem Rhythmus geraten. Auch wenn Ihr Zyklus vorher sehr regelmäßig war, können die Eierstöcke nach einer solchen Stimulation noch hormonell „nacharbeiten“. Aus der Ferne lässt sich allein anhand der Beschwerden leider keine exakte Diagnose stellen. Ihre Beschwerden, der lange Zyklus, die Zysten und der eher niedrige Progesteronwert sprechen aber dafür, dass es möglicherweise keinen normalen Eisprung und keine stabile Gelbkörperphase gegeben hat. Möglich ist zum Beispiel: Aus Follikeln haben sich funktionelle Zysten gebildet, die Zysten produzieren weiter Hormone, dadurch bleibt die Blutung aus, PMS, Unterleibskrämpfe und Spannungsgefühl können länger anhalten. Der Progesteronwert von 1,8 spricht eher nicht für eine kräftige Gelbkörperphase. Wichtig wäre jetzt aber nicht nur dieser einzelne Wert, sondern das Gesamtbild. Sinnvolle Checkliste für die nächste Kontrolle: Auch eine Schwangerschaft sollte sicher ausgeschlossen werden Falls noch nicht erfolgt: ß-hCG im Blut oder zumindest ein sicherer Schwangerschaftstest. Ultraschallkontrolle Wie groß sind die Zysten? Sehen sie funktionell/harmlos aus? Wie dick ist die Gebärmutterschleimhaut? Gibt es freie Flüssigkeit oder Hinweise auf eine andere Ursache der Schmerzen? Hormonwerte kontrollieren Sinnvoll wären je nach Situation: Östradiol, Progesteron, LH, FSH, eventuell auch hCG. Entscheiden: Abwarten oder Blutung auslösen Wenn die Zysten unauffällig sind, keine Warnzeichen bestehen und die Beschwerden erträglich sind, kann man oft abwarten. Wenn Sie aber stark belastet sind und die Schleimhaut entsprechend aufgebaut ist, kann man ärztlich besprechen, ob eine Blutung medikamentös ausgelöst werden kann, zum Beispiel mit einem Gestagenpräparat über einige Tage. Warnzeichen ernst nehmen. Bei starken einseitigen Schmerzen, zunehmenden Krämpfen, Übelkeit, Kreislaufproblemen, Fieber, Schwindel oder sehr starken Blutungen sollten Sie sich bitte rasch gynäkologisch vorstellen, notfalls auch in einer Klinik. Ich verstehe gut, dass Sie nach diesem langen und anstrengenden Prozess nicht einfach weiter warten möchten. Gerade wenn das PMS immer stärker wird und Sie am 40. Zyklustag noch keine Blutung haben, ist der Wunsch nach einem Abschluss dieses Zyklus sehr nachvollziehbar. Mein praktischer Rat wäre daher: Bitten Sie Ihr Kinderwunschzentrum oder Ihre Frauenärztin/Ihren Frauenarzt um eine zeitnahe Kontrolle mit Ultraschall und Hormonwerten. Danach kann man meist recht klar entscheiden, ob weiteres Abwarten sinnvoll ist oder ob man die Blutung gezielt medikamentös einleiten sollte. In den allermeisten Fällen sind solche Zysten nach Stimulation funktionell und bilden sich wieder zurück. Trotzdem sollte man Ihre Beschwerden ernst nehmen und nicht nur pauschal sagen: „Warten Sie einfach ab.“ Alles Gute für Sie — ich hoffe sehr, dass dieser Zyklus bald abgeschlossen ist und Sie wieder zur Ruhe kommen.
Miriam99
Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiger, vielen Dank für Ihre Nachricht und die ausführliche Erklärung. Das ist sehr hilfreich für mich. Nun wende ich mich nochmals an Sie, da ich mir große Sorgen mache. Bei der Kontrolle im Zentrum kam heraus, dass die Zyste hormonell aktiv ist (Estradiolwert 566, LH 25,30, FSH 4,30, Progesteron 3,63). Eine Schwangerschaft wurde ausgeschlossen. Mir wurde dann empfohlen Chlormadinon 2mgx2 für 14 Tage zu nehmen, in der Hoffnung das die Zyste dann mit der Blutung abgeht. Ich befinde mich heute an ZT 50 und habe das Chlormadinon 9 Tage genommen, habe also noch 5 Tage Einnahme vor mir. Die Zyste verursacht Schmerzen, daher habe ich es nochmal anschauen lassen (heute). Sie war noch etwas gewachsen auf 6-7cm. Die Ärztin meinte, sie ist sich nicht sicher ob die Zyste "einfach so" mit der Blutng weggeht. Ich habe jetzt auch schon eine sehr leichte Schmierblutung. Ich bereue die ganze IVF-Behandlung sehr und mache mir große Sorgen, dass die Zyste nicht abgeht und sich das weiter hin zieht. Bzw. noch weitere Einschränkungen nach sich zieht. Wenn ich gewusst hätte, dass das solche Probleme nach sich zieht, und ich damit alleingelassen bin, hätte ich es nicht gemacht. Leider ist auch mein PMS nicht besser geworden und die Einschränkung beim Sport macht es nicht einfacher für mich. Hierzu meine Fragen an Sie: -Sollte die Zyste nicht abgehen, würde die Punktion dann ausreichen? Oder ist die Entfernung nur sicher über die Bauchspiegelung möglich? Wie hoch ist das Risiko bezüglich Schäden? - Wozu würden Sie raten? Das Problem ist, ich habe nur einen durchgängigen Eileiter und die Zyste sitzt hier. Der andere Eileiter ist leider nicht durchgängig. Herzlichen Dank vorab und viele Grüße, Miriam
Liebe Miriam, vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung. Ich kann sehr gut verstehen, dass Sie nach der IVF-Behandlung enttäuscht, erschöpft und inzwischen auch verängstigt sind. Gerade wenn man sich von einer Behandlung Hilfe erhofft und dann plötzlich mit Schmerzen, einem langen Zyklus und einer großen Zyste konfrontiert ist, fühlt sich das schnell so an, als würde alles aus dem Ruder laufen. Zunächst das Wichtigste: Die von Ihnen beschriebenen Hormonwerte passen sehr gut zu einer hormonell aktiven, funktionellen Zyste — also zu einer Zyste, die aus der Eierstocksfunktion bzw. nach der Stimulation entstanden ist. Das ist unangenehm und kann sich hinziehen, ist aber nicht automatisch etwas Gefährliches oder Bleibendes. Dass Sie Chlormadinon bekommen haben, ist ein nachvollziehbarer Versuch, den Zyklus zu beenden und eine Abbruchblutung auszulösen. Häufig sieht man nach der Blutung, dass solche Zysten kleiner werden oder ganz verschwinden. Sicher vorhersagen kann man das aber leider nicht — insbesondere nicht bei einer Größe von inzwischen 6–7 cm und wenn Schmerzen bestehen. Zur Frage Punktion oder Bauchspiegelung: Eine Punktion kann manchmal ausreichen, wenn es sich um eine einfache, flüssigkeitsgefüllte Zyste handelt und keine Hinweise auf Einblutung, Verdrehung, feste Anteile oder andere Auffälligkeiten bestehen. Der Vorteil wäre, dass es ein kleinerer Eingriff ist. Der Nachteil ist aber: Eine Zyste kann sich nach einer Punktion wieder füllen, und man entfernt dabei nicht die Zystenwand. Eine Punktion ist daher nicht immer eine endgültige Lösung. Eine Bauchspiegelung ist dann eher die sichere Methode, wenn die Zyste bestehen bleibt, weiter wächst, starke Beschwerden macht, sonografisch nicht ganz eindeutig aussieht oder der Verdacht auf eine Komplikation besteht. Dabei kann man die Zyste gezielt behandeln und gleichzeitig den Eierstock, den Eileiter und den gesamten Beckenbefund beurteilen. Natürlich ist auch eine Bauchspiegelung ein Eingriff mit Risiken — Blutung, Infektion, Verwachsungen oder theoretisch eine Verletzung von Eierstockgewebe. In erfahrenen Händen ist das Risiko für bleibende Schäden aber in der Regel gering. Entscheidend ist, dass möglichst eierstockerhaltend operiert wird. Besonders wichtig ist bei Ihnen tatsächlich, dass nur ein Eileiter durchgängig ist und die Zyste auf dieser Seite sitzt. Deshalb würde ich hier nicht zu lange „blind“ abwarten, sondern sehr strukturiert vorgehen: Wenn die Schmerzen zunehmen, plötzlich ein starker einseitiger Schmerz auftritt, Ihnen übel wird, Sie erbrechen müssen, Kreislaufprobleme bekommen oder Fieber auftritt, sollten Sie bitte sofort in eine Klinik gehen. Bei einer Zyste dieser Größe muss man immer auch an eine mögliche Stieldrehung des Eierstocks denken. Das wäre ein Notfall. Wenn die Beschwerden stabil bleiben, würde ich die Chlormadinon-Einnahme wie empfohlen zu Ende führen und dann nach der Blutung zeitnah per Ultraschall kontrollieren lassen. Entscheidend ist dann: Ist die Zyste kleiner geworden? Ist sie unverändert? Ist sie weiter gewachsen? Wie sieht sie im Ultraschall aus? Gibt es freie Flüssigkeit? Wie ist die Durchblutung des Eierstocks? Wenn die Zyste nach der Blutung deutlich kleiner wird, kann man meist weiter abwarten. Wenn sie aber unverändert groß bleibt, weiter wächst oder weiterhin deutliche Schmerzen verursacht, würde ich eine aktive Behandlung besprechen — je nach Ultraschallbefund entweder Punktion oder, wenn es sicherer und sinnvoller erscheint, eine Bauchspiegelung. Ich würde Ihnen im Moment also nicht sagen: „Das muss sofort operiert werden.“ Ich würde Ihnen aber auch nicht raten, das über viele Wochen einfach auszuhalten. Bei 6–7 cm, Schmerzen und nur einem relevanten Eileiter auf dieser Seite sollte man engmaschig und vorsichtig bleiben. Bitte machen Sie sich keine Vorwürfe wegen der IVF-Behandlung. Solche Zysten können nach einer Stimulation auftreten, auch wenn vorher alles korrekt gemacht wurde. Das ist für Sie jetzt belastend, aber in sehr vielen Fällen bildet sich die Situation wieder zurück. Wichtig ist nun nicht, die Geduld endlos zu strapazieren, sondern einen klaren Plan zu haben: Einnahme beenden, Blutung abwarten, zeitnahe Kontrolle — und bei Zunahme der Schmerzen sofortige Vorstellung. Herzliche Grüße Ihr Dr. Friedrich Gagsteiger
Miriam99
Lieber Herr Dr. Gagsteiger, herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Es ist toll, dass Sie hier so ausführlich die Fragen beantworten und sich die Zeit nehmen. Ich bin Ihnen sehr dankbar! Ich habe heute die letzten Chlormadinon genommen. Aufgrund der sich fortgesetzten Schmierblutungen war ich gestern nochmal bei der Kontrolle. Die Zyste ist unverändert gleich groß (6,4 cm). Ich soll nach der Blutung zur Kontrolle kommen und sollte sie dann noch da sein - punktiert werden. Der Termin ist in 2 Wochen. Ich habe jetzt das Zentrum gewechselt, da ich mich in der alten Praxis weder wohl gefühlt noch richtig aufgeklärt gefühlt habe. Scheinbar besteht bei einem hohen AMH-Wert auch ein erhöhtes Risiko für Zysten. Leider sind mir viele Aspekte/Risiken hier nicht offen genannt worden. Ich mache mir leider sehr große Sorgen um meinen Zyklus bzw. die Fruchtbarkeit im Allgemeinen. - Muss ich noch in Bezug auf die zu erwartende Blutung etwas wissen? Wie ist das Risiko für die Torsion/Platzen einzuschätzen? - Wenn die Punktion nicht ausreicht und ich die Bauchspiegelung machen muss, wird ja auch gesundes Gewebe am Eierstock beeinträchtigt. Ist dann noch eine natürliche Schwangerschaft möglich? Würde es im Zuge dessen Sinn machen, auch nochmal die Endometriose-Herde zu prüfen und die Durchgängigkeit? Macht es ggf. Sinn hier sich auch den nicht durchgängigen EL nochmal anzuschauen (ggf. eröffnen)? - Und ist zu erwarten, dass mein Zyklus sich mal wieder normal einpendeln wird und dieses hormonelle Chaos aufhört? Bitte entschuldigen Sie die vielen Fragen, ich habe derzeit einfach viele Ängste und mache mir viele Gedanken. Das anhaltende PMS, die Unterleibsschmerzen und die im Raum stehende mögliche Bauchspiegelung mit OP an meinem gesunden Eierstock beunruhigen mich zutiefst. Ein großes Dankeschön und einen schönen Tag für Sie, Miriam
Liebe Miriam, zunächst: Bitte entschuldigen Sie sich nicht für Ihre Fragen. Es ist völlig verständlich, dass Sie sich Sorgen machen – eine 6,4-cm-Zyste, Schmierblutungen, Schmerzen und dann noch die Aussicht auf eine mögliche Punktion oder Bauchspiegelung sind emotional sehr belastend. Zur Blutung: Nach Chlormadinon ist in den nächsten Tagen eine Abbruchblutung zu erwarten. Diese kann stärker oder unregelmäßiger sein als eine normale Periode, besonders wenn der Zyklus vorher hormonell durcheinander war. Wichtig wäre: Wenn die Blutung extrem stark wird, Sie Kreislaufprobleme bekommen, Fieber auftritt oder die Schmerzen deutlich zunehmen, sollten Sie sich sofort ärztlich vorstellen. Zur Torsion oder zum Platzen der Zyste: Eine Zyste von 6,4 cm ist nicht winzig, aber auch nicht automatisch gefährlich. Das Risiko für eine Stieldrehung steigt bei Raumforderungen über etwa 5 cm an; typisch wären plötzlich einsetzende, starke, meist einseitige Schmerzen, oft mit Übelkeit oder Erbrechen. Dann wäre es ein Notfall. Solange die Schmerzen eher ziehend, wechselnd oder periodenartig sind, ist das meist weniger typisch für eine akute Torsion. Trotzdem: Bei plötzlich starken Schmerzen bitte nicht abwarten. Zur Punktion und Bauchspiegelung: Eine Punktion kann bei einer einfachen, flüssigkeitsgefüllten Zyste sinnvoll sein, vor allem wenn man eine Operation vermeiden möchte. Sollte das nicht reichen und eine Bauchspiegelung nötig werden, heißt das nicht, dass Ihre Fruchtbarkeit zerstört wird. Bei sorgfältiger, ovarschonender Operation bleibt eine natürliche Schwangerschaft grundsätzlich möglich. Wichtig ist aber, dass möglichst wenig gesundes Eierstockgewebe beeinträchtigt wird – gerade bei Kinderwunsch sollte das ausdrücklich mit dem Operateur besprochen werden. Wenn ohnehin eine Bauchspiegelung durchgeführt werden müsste, wäre es aus meiner Sicht sehr sinnvoll, gleichzeitig nach Endometrioseherden zu schauen und – falls Kinderwunsch besteht – auch die Eileiterdurchgängigkeit zu prüfen. Das ist genau der Vorteil einer Bauchspiegelung: Man kann nicht nur die Zyste behandeln, sondern die Gesamtsituation im kleinen Becken beurteilen. Die ESHRE-Leitlinie betont, dass eine Bauchspiegelung heute nicht mehr automatisch nur zur Diagnosesicherung der Endometriose gemacht wird, aber bei unklaren Beschwerden, Kinderwunsch oder wenn ohnehin operiert wird, kann sie sehr wertvoll sein. Ob man einen nicht durchgängigen Eileiter „eröffnen“ sollte, hängt stark davon ab, wo der Verschluss liegt und wie der Eileiter aussieht. Ein narbig geschädigter oder flüssigkeitsgefüllter Eileiter hilft oft nicht wirklich weiter und kann sogar ungünstig für eine Schwangerschaft sein. Ein kleiner, gut zugänglicher Verschluss kann manchmal behandelt werden. Das sollte aber sehr individuell entschieden werden. Zum Zyklus: Ja, es ist gut möglich, dass sich Ihr Zyklus wieder beruhigt. Eine größere hormonaktive Zyste kann den Zyklus erheblich stören: Schmierblutungen, PMS, Unterleibsschmerzen, ausbleibender Eisprung und ein Gefühl von „hormonellem Chaos“ passen dazu. Wenn die Zyste verschwindet oder behandelt ist, normalisiert sich der Zyklus häufig wieder. Ein hoher AMH-Wert bedeutet nicht, dass Sie unfruchtbar sind – er spricht eher für viele Follikelanlagen, kann aber mit einer Neigung zu Zyklusstörungen oder funktionellen Zysten einhergehen. Mein wichtigster Rat wäre: Lassen Sie sich im neuen Zentrum sehr genau erklären, was man im Ultraschall sieht: einfache Zyste? eingeblutete Zyste? Endometriom? dünnwandig oder komplex? Davon hängt sehr viel ab. Und wenn operiert werden muss, dann bitte klar mit dem Ziel: maximal ovarschonend, fertilitätserhaltend und gleichzeitig sinnvolle Abklärung von Endometriose und Eileitern. Sie dürfen im Moment beunruhigt sein. Aber aus dem, was Sie schildern, folgt nicht, dass Ihre Fruchtbarkeit verloren ist. Es ist eine unangenehme und verunsichernde Situation – aber sie ist in der Regel gut weiter abklärbar und behandelbar. Herzliche Grüße Friedrich Gagsteiger
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