julia.carlin
Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiger, nachdem Sie mir schon einige Male sehr weiterhelfen konnten, wende ich mich heute erneut mit einer Frage an Sie. Meine Gynäkologin hat bei mir heute eine vermutlich hämorrhagische Zyste im rechten Eierstock entdeckt. Die Zyste ist ungefähr 4,8 x 4,3 cm groß und seit November leider nicht kleiner geworden (aber auch nicht größer). Die Erwartung war ursprünglich, dass sich die Zyste innerhalb von drei Monaten zurückgebildet haben sollte. Meine Ärztin hat mich beruhigt und sieht keine Anzeichen für eine bösartige Veränderung und möchte die Zyste Mitte April erneut kontrollieren. Ich merke von der Zyste nichts, mein Zyklus ist unverändert und regelmäßig und ein Eisprung findet statt (Basaltemperatur). Meine Gynäkologin war unsicher bezüglich des Einflusses der IVF auf die Bildung einer solchen Zyste, da sie laut eigener Aussage keine Expertin auf diesem Gebiet sei. Ende September/ Anfang Oktober 2025 waren bei der letzten IVF im Eierstock noch keine Auffälligkeiten zu sehen. Da ich schon 42 bin, einen zweiten Kinderwunsch und nur noch diesen einen rechten Eierstock habe, mache ich mir jetzt große Sorgen. Mein linker Eierstock musste wegen eines großen gutartigen Tumors 2022 entfernt werden (sklerosierender Stromatumor). Können die Stimulationsmedikamente eine solche Zysten verursachen? Oder die Follikelpunktion? Ist es beunruhigend, dass die Zyste sich nicht verändert hat? Kann sich seit der letzten IVF so schnell ein Tumor entwickelt haben? Ich habe jetzt große Bedenken, mich einer weiteren Hormonstimulation zu unterziehen: Kann es sein, dass einige Frauen diese nicht gut vertragen und sich deshalb Zysten entwickeln? Kennen Sie solche Befunde nach einer IVF? Meine Gynäkologin möchte auch im Hinblick auf meinen zweiten Kinderwunsch keine unnötige Bauchspiegelung veranlassen. Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihre Hilfe. Viele Grüße Jule
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