Sehr geehrter Herr Dr. Gagsteiner, Mein Mann und ich versuchen uns seit 3 Jahren an einem Geschwisterkind für unseren 7 jährigen Sohn. Im September 2025 bin ich überraschend natürlich schwanger geworden mit Abort in der 10. SSW. Seit Dezember hatte ich nun 4 Blastozystentransfere aus 2 ICSIs, alle waren negativ. Kryo sowohl 1x im natürlichen Zyklus und 1x im künstlichen mit Estrifam, Duphastpn und Cyclogest. Zwischen dem 3. und 4. Transfer war ich kurzzeitig noch einmal auf natürlichem Weg schwanger, allerdings mit Abgang in der 6. SSW.  Ich hatte vor 2 Jahren eine Gebärmutterspiegelung mit Eileiterdurchgäbgigkeitsprüfung, die unauffällig war. Vor dem 4. Transfer habe ich zusätzlich prophylaktisch Doxycyclin eingenommen. Gerinnung ist ebenfalls unauffällig. Hormone wohl ideal, habe auch einen sehr regelmäßigen Zyklus. AMH zuletzt bei 0,81. Ich bin 39, lebe gesund, rauche nicht und trinke wenig Alkohol, habe einen BMI im Normbereich. Mein Mann ist 42, hat einen leicht erhöhten BMI, ernährt sich aber ebenfalls relativ gesund, ist Nichtraucher und nimmt seit einigen Monaten orthomol fertil plus, da sein Spermiogramm wiederholt Teratozoospermie aufwies.  Es ist sicher aus der Ferne schwer zu beurteilen, aber zu welchem weiteren Vorgehen würden Sie raten? Gibt es überhaupt noch Chancen für uns oder sind wir mittlerweile bereits zu alt für einen erfolgreichen Ausgang? Sollte etwas bestimmtes noch untersucht/behandelt werden? Macht es überhaupt Sinn im September eine weitere ICSI zu starten? Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Einschätzung! Viele Grüße  Misa