Guten Morgen, mein Ehemann (40) und ich (39) wünschen uns ein weiteres Kind. Wir haben bereits einen Sohn (10), der auf natürlichem Wege gezeugt wurde und beim ersten Versuch. Seit einigen Monaten versuchen wir nun, wieder schwanger zu werden, bisher jedoch ohne Erfolg (ich verwende Ovulationstests). Bei meiner Frauenärztin wurde am 5. Zyklustag ein FSH-Wert von 7 und ein Estradiolwert von 53 gemessen. Sie sagte, alles sei in Ordnung. Ich habe keinerlei Krankheitssymptome. Auch die Ergebnisse der Spermauntersuchung meines Ehemanns sind gut. Sie überwies mich an eine Kinderwunschklinik. Gestern war ich in der Kinderwunschklinik. Die Ärztin hat mir Blut abgenommen und mich gebeten, in zwei Wochen für eine weitere Blutuntersuchung wiederzukommen. Danach könnten wir mit der IVF-Behandlung beginnen. Ihre erste Empfehlung war jedoch sofort eine IVF. Ich war sehr schockiert, da ich erwartet hatte, dass zuerst mit Medikamenten (wie Letrozol) und Zyklusmonitoring begonnen wird. Die Ärztin meinte, dass es aufgrund meines Alters (ich werde in 11 Monaten 40) zu spät wäre, um mit anderen Methoden zu beginnen. Vorgeschichte (Auszug aus dem OP-Bericht von letztem Jahr): Ich hatte letztes Jahr eine Operation wegen eines Uterus myomatosus. Während der Operation wurde auch eine Endometriose festgestellt und behandelt. Im OP-Bericht steht dazu: "Erfolgte eine Verödung der Endometriose mittels Bipolar-Koagulation." "Partielle Peritonektomie im Pelviperitoneum mit Resektion der Endometriose." "Es zeigt sich ein 4x3 cm großes Myom an der hinteren Wand des Fundus und Endometriose an Pelvikperitoneum links." Nach der Operation sagte meine Ärztin, es gäbe keine Probleme mehr. Auch die Ärztin in der Kinderwunschklinik bestätigte nach einem Ultraschall, dass keine Probleme vorliegen und die Ovarialreserve gut ist. Da die Endometriose jedoch zurückkehren könnte, riet sie mir, schnell mit einer IVF zu beginnen. Meine Fragen an Sie: Sollte ich wirklich sofort mit einer IVF beginnen? Kann ich meine Ärztin bitten, zuerst eine medikamentöse Behandlung zu versuchen? Wenn ja, wie soll ich das ansprechen? Macht es sinn in meinem Fall? In welchen Fällen wird Letrozol normalerweise verschrieben? Wenn ich meine Zyklen überwachen lassen möchte (Zyklusmonitoring), sollte ich dies in der Kinderwunschklinik oder bei meiner eigenen Frauenärztin durchführen lassen? Vielen lieben Dank im Voraus Mit freudlichen Grüßen Anika H.