Katharina489
Sehr geehrter Dr. med. Grewe, Ich habe nach meiner MA Anfang September die Diagnose Protein-C-Mangel (20% Restaktivität heterozygote genetische Variante) und eine Lipoprotein a-Erhöhung (116nmol/l) erhalten. Leider hat die Gerinnungsambulanz, die diese Diagnose gestellt hat, gesagt, dass sie eine Beratung zu meinem Befund durchführt, sobald eine Schwangerschaft vorliegt, damit dann auch direkt mit der Gerinnungsüberwachung begonnen werden kann. Dh ich wurde noch nicht richtig zu der Diagnose (vor allem in Zusammenhang mit dem Kinderwunsch) aufgeklärt, sondern weiß nur, dass ich ab positivem Test Clexane 40mg spritzen soll. Jetzt klappt es seit September aber nicht mit einer Schwangerschaft, ich weiß auch das es noch keine lange Zeit ist, aber ich mache mir jetzt doch Gedanken, ob ich nicht noch etwas anderes tun kann. Da ich in vielen Foren gelesen habe, das eine Gabe von ASS100 nach dem ES zB sinnvoll wäre, da eine Gerinnungsproblematik die Einnistung stören kann. Wie sehen sie das? Oder hätten sie noch einen anderen Vorschlag zur Unterstützung. Über eine Antwort wäre ich ihnen sehr dankbar. Liebe Grüße
Hallo, bei ASS ist der Effekt nicht sicher nachgewiesen, die Risiken sind aber ebenfalls überschaubar. Clexane würde ich Ihnen ebenfalls ab dem positiven Test empfehlen. In der Regel geht es bei den meisten Gerinnungsstörungen auch nicht um eine Einschränkung der Einnistungschance, sondern um das Risiko einer Fehlgeburt, welches dann durch die Medikamente reduziert werden kann. Das es nun seit September noch nicht wieder geklappt hat, halte ich nicht für auffällig, da zumeist die ersten Zyklen nach einer Fehlgeburt noch "durcheinander" sind und die Chance auf eine SS im natürlichen Zyklus bei maximal ca. 20% liegt. Viele Grüße Christoph Grewe
Katharina489
Vielen Dank und ein schönes Wochenende :)
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