Frage im Expertenforum Hebamme an M. Sc. Martina Höfel:

Liserdol zur Regulierung Muttermilch

M. Sc. Martina Höfel

M. Sc. Martina Höfel
Master of Science in Midwifery, Hebamme im DHV - Deutscher HebammenVerband e.V.

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Frage: Liserdol zur Regulierung Muttermilch

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Liebe Frau Höfel. Unser Sohn ist nun 12 Tage alt. Am siebten Tag hatte ich einen ersten Milchstau aufgrund massenhaft zu viel Milch ich trank tassenweise Salbei und Pfefferminztee aber nach drei Tagen über 40 Fieber wurde daraus eine Mastitis welche nun mit Antibiotika behandelt wird. Trotzdem kam ein weiterer Milchstau und auch das Fieber kam wieder da die Milch im Überfluss nicht in den Griff zu bekommen ist. Mein Arzt und auch die Hebamme gaben mir nun Liserdol zur Regulierung. Ich nahm gestern Abend die erste Tablezte und es hat sich auch leicht gebessert heute morgen sollte ich die nächste nehmen und am Abend die letzte wenn nötig. Nun habe ich aus Zufall gelesen man sollte nach Einnahme von Liserdol die Milch unbedingt wegschütten. Ich stille aber nach wie vor das ist ja Sinn und Zweck. Mein Arzt und die Hebamme sagen der Kleine bekommt davon nichts ab da das Medikament nur auf meinen Hormonspiegel wirkt. Ich hoffe auf Ihre schnelle Antwort und Bestätigung da ich auch ohne der Tabletten leider keinen Ausweg aus den stetigen Schmerzen und Fieber sehe. Ich weiß Sie sind nicht der Experte für Medikamente aber ich brauche schnellen Rat und hoffe Sie können dazu etwas sagen. Vielen Dank und ein schönes Wochenende Pia Rebmann


Martina Höfel

Martina Höfel

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Liebe Pia, leider weiß man bei diesem Medikament noch sehr wenig, was den Übergang in die Muttermilch betrifft! Wichtig zu wissen: tassenweise Salbei und Pfefferminztee können dazu führen, dass sich die Wirkung umkehrt. Sie sollten maximal 800 ml pro Tag davon trinken. Wenn die Brust spannt, dann ausstreichen bis Entlastung ist - NICHT leer pumpen! Und: falls das Kind mit den Milchmengen nicht klar kommt (sich wegen Überfluss verschluckt etc.), dann bitte bergauf-stillen. Manchmal sind diese häufigen Brustentzündungen ein Hilferuf der Mutter. "Alles zuviel!" könnte man es umschreiben. Kann es sein, dass das bei Ihnen auch der Fall ist? Frauen mit einer Brustentzündung gehören nämlich für ein paar Tage mit Kind ins Bett und sollten verwöhnt werden. Liebe Grüße Martina Höfel


Yucca

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Hallo, Ich hoffe es ist Ok, wenn ich dir antworte, da du eine schnelle Antwort benötigst. Ich habe nach 3 Brustentzündungen wegen zu viel Milch mit Liserdol abgestillt. Sowohl meine Ärztin als auch meine Hebamme meinten ich muss die Milch verwerfen uns auf keinen Fall noch stillen. Vorher wurde auch ( nachdem alle anderen Maßnahmen wie Tee, globuli und kühlen null halfen) überlegt die Milch wie bei dir medikamentös zu reduzieren, dafür wurde aber wegen des Stillen ein anderes Medikament erwogen (Pavidel oder so ähnlich) Ruf doch noch vor dem Wochenende deinen Arzt an, ich würde da nichts riskieren. Alles Gute, Yucca


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