Jasmin33
Liebes Expertenteam Ich bin sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben. Jetzt kann ich endlich meine Frage stellen, die mich seit der Geburt von meinem Sohn beschäftigt: Meine Hebamme, die meinen Sohn und mich zu Hause betreut hat, hat bei ihrem ersten Besuch den Arztbericht aus dem Krankenhaus gelesen. Sie hat mich gerügt und gesagt, dass ich bei der Geburt falsch geatmet hätte. Dies könne eine Lernbehinderung meines Sohnes zur Folge haben. Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt nicht genau nachgefragt, woran sie das falsche Atmen erkannt hat. Ich war so perplex, weil ich immer so geatmet habe, wie sie es in ihrem Kurs gezeigt hat. Kurz bevor ich pressen durfte, hatte ich Probleme mit der von ihr gezeigten Atmung, so dass mir die Hebamme im Krankenhaus die „Hechelatmung“ (heißt das so???) zeigte. Damit ging es wieder. Und beim Pressen sollte ich die Luft anhalten. Ich weiß also nicht wirklich, wo da der Fehler war. Insgesamt war es laut den Ärzten eine schwere Geburt. Beim Wehenbelastungstest wurden Unregelmäßigkeiten entdeckt, so dass eigentlich eingeleitet werden sollte. Die Fruchtblase ist dann aber bei der Untersuchung des Muttermundes geplatzt und die Wehen fingen von alleine an. 18 Stunden später war mein Sohn da. Die für meine Frage evtl. relevanten Werte: Apgar-Zahl: 8/7/8 Nabelschur-pH: 7,2 Mein Sohn hatte die Nabelschnur 1x um den Hals gewickelt, außerdem hat er 2 Kephalhämatome, einen Schiefhals und ein Kopfnickerhämatom. Er konnte anfangs die Temperatur nicht halten und war im Wärmebettchen. Kann man aus dem Krankenhausbericht wirklich lesen, dass ich falsch geatmet habe und dass ich für eine evtl. Lernbehinderung meines Sohnes verantwortlich bin??? Vielen Dank und viele Grüße Jasmin
Dr. med. Stefan Kniesburges
Hallo, 1. man kann aus einem Geburtsbericht nicht ableiten, ob jemand falsch geatmet hat, es sei denn, es steht explizit drin. 2. Sie haben sicher nicht falsch geatmet und 3. wird Ihr Kind auch keine Lernbehinderung haben. Er war durch die Nabelschnurumschlingung etwas gestresst. Das ist alles. Das halten die Kinder aus. Wenn dem nicht so wäre würde die Hälfte unserer Bevölkerung an einer Lernbehinderung leiden. Dr. S. Kniesburges, St. Marienkrankenhaus Ratingen
Jasmin33
- der SpO2-Wert war nach 20 Minuten bei 87%
Ähnliche Fragen
Sehr geehrte Damen und Herren, ich hatte letztes Jahr im im Februar eine Hysteroskopie. Dabei wurde ein zystisches Teratom (10x 5 cm) am linken ovar sowie ein gering regressiv verändertes subseröses Leiomyom vom Fundus uteri (Fundusmyom) entfernt. Wie groß dies war steht leider nicht dabei. Es steht jedoch dabei "Myomnukleation ohne Cavumeröffn ...
Guten Abend, Mein erster KS war 2014 in der 25+4 ssw aufgrund Plazentainsuffizienz. Mein zweiter KS war 2019 in der 38+5 ssw wegen BEL. Jetzt bin ich in der 39+4 SSW es ist alles in Ordnung der kleine ist ca. 51cm, 3360g und liegt in SL2 mit dem Kopf über dem Becken mein Muttermund ist Butterweich. Mein ET wäre der 15.12 mir wurde bereits ...
Guten Morgen, Ich würde heute gerne eine Frage für die Schwester meines Mannes stellen, sie ist 35 und leidet am Ehler Danlos Syndrom. Sie hat Herzprobleme und das Bindegewebe+ Wirbelsäule sind betroffen. Sie hat bereits an zwei oder drei Stellen der Hals - und Lendenwirbelsäule Hernien und ein paar andere Wirbelkörper scheinen nun zusätzli ...
Guten Tag Frau Rex, Ich hatte 2023 einen ungeplanten Kaiserschnitt nach spontanem Geburtsbeginn aufgrund eines hohen Geradstandes (großes und schweres Kind). Nun stehe ich kurz vor der zweiten Geburt, es ist laut Ultraschall und Genetik (großer Papa) erwartbar, dass das Kind wieder groß ist. Grundsätzlich würde ich gerne eine vaginale Geburt anstre ...
Guten Tag, 11 Monate nach der natürlichen Geburt meines über 5000 g schweren Kindes leide ich weiterhin unter ausgeprägten Beckenbodenproblemen sowie einer Rektusdiastase. Laut meiner Frauenärztin liegt zwar keine Senkung vor, dennoch fühlt es sich für mich so an, als würde etwas nach unten drücken. Besonders nach längerem Gehen treten Schmerzen ...
Guten Tag! Bin aktuell in SSW 35+2 Meine erste Geburt war für mich traumatisch (Geburt mit Saugglocke, Scheidenriss bzw schnitt, Antibiotikum vergessen anzuhängen weil Streptokokken positiv, 1h "umsonst" in Presswehen, allein mit Partner gelassen in dieser Zeit weil anderer Notfall, keine Kraft mehr, danach hieß es: zu trainierter Beckenboden; bin ...
Sehr geehrte Frau Westermann, ich bin jetzt in der 31ssw und habe seit circa 7 Wochen Vulvavarizen. Diese werden immer stärker und meine Ärztin sagte zu mir, dass man da nichts großartig machen kann und es an Stärker nur zunehmen wird. Ich sehe meine Ärztin erst in ein paar Tagen wieder, mich beschäftigt aber die Frage, ob man mit Vulvavarizen v ...
Guten Tag, ich habe vor 4,5 Monaten eine Tochter geboren und hatte eine Geburt, die sich wahrscheinlich jede wünscht. Um 20 Uhr ist meine Fruchtblase gesprungen, da ich noch keine Wehen hatte waren wir um 21.30 Uhr im Krankenhaus. Dort wurde ich untersucht und der Muttermund war 2cm offen. Da das CTG nichts angezeigt hat, sollte ich spazieren geh ...
Hallo, ich habe in verschiedenen Studien gelesen, dass die Dammlänge als Prädiktor für Dammrisse 3. und 4. Grades gilt. Danke werden Häufigkeiten von 40-50% angegeben, also viel mehr als mit "normalem Damm". Die Definition von "kurzer Damm" ist da in der Regel 3cm, mal auch 3,5. Mein Damm ist unter einem cm lang. Es ist die erste Geburt, das Kin ...
Hallo, ich habe mein Baby vor 3 Wochen bekommen. ich hatte dabei deutliche Geburtsverletzungen (Dammriss 2. Grades und es ist wohl rund um die Harnröhre gerissen). nun hab ich nach 3 Wochen noch das Problem, dass ich beim Wasser lassen keinen richtigen urinstrahl habe sondern es mehr "in alle Richtungen spritzt". Ich hab keine Schmerzen mehr und f ...