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Ich überlege gerade, ob ich das mal mach. Mich kotzt dieses den ganzen Tag mit Essen hinterherrennen so an. Unser Sohn hat anfangs gut gegessen, also Milch dann im Gläschenalter ging es so na ja und jetzt ist er 14 Monate und spuckt alles wieder aus, lang mit seiner Hand in den Mund und holt alles wieder raus. Ich ernähre ihn gerade im Schlaf mit Fläschchen. Will ich ihn normal Füttern hat er immer ein gezapple. Diese gezapple ist sowieso das, was mich wahnsinnig macht. Irgendeine Lösung muß es doch für diese Essprobleme geben oder muß ich mich einfach damit abfinden, das ich durch die Intensivstation und das ganze Frühchendrumrum einfach ein verhaltensgestörtes, essgestörtes Kind habe. Das hört sich jetzt vielleicht radikal an, aber mich interessiert, wie Ihr Euch motiviert, bei so einem Theater ruhig zu bleiben. Ich schaffe das bald nicht mehr. P.S war heute auf einem Treffen mit anderen Kindern, die auch so alt sind wie mein Kind korrigiert und mir wurden echt wieder die Augen geöffnet, wie unmöglich sich meiner benimmt. Ich weiß, warum ich solche Treffen meide, mir graut es schon vor Kindergarten usw. Gruß von eine heute wirklich genervte Frühchenmutter, der ihr Kind 2 Salzstängelchen, ein Bröckelchen Apfel und eine Flasche Milch und dafür jede Menge Sand und Dreck, das kann man nämlich essen, und halt 3 kleine Nudeln gegessen hat
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Hallo, das wichtigste was Du erst mal machen mußt ist den Druck rausnehmen. Das merken die nämlich ganz genau. Fütterst Du noch? Bei uns lags damals daran das er selbst essen wollte. Vielleicht kriegt er auch grad Zähne dann essen sie auch nicht so gern. Biete ihm einfach mal Fingerfood an. Ich mache es auch sehr oft das ich das Essen einfach nur hinstelle ohne was zu sagen. Wenn er Hunger hat nimmt er sich dann was. Seit dem ich ihn essen lasse wann und wieviel er will klappt eigentlich ganz gut. Hoffe konnte Dir helfen. LG Birgit mit Leon (fast 3) (30+5)
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seit ich ihn selber mal essen lasse kaspert der so rum. Fingerfood heißt bei uns abbeisen, im Mund rummachen, in Mund reinfassen und alles angeeckelt rauswerfen. Wenn ich ihn mit Löffel füttere macht er das nicht mehr mit. Er hat dann selber einen Löffel in der Hand matscht rum, damit habe ich kein Problem, es ist aber nachher nichts gegessen!!!! Ich hab dann immer eine Tasse in der Hand mit Henkel, Teller würde er runterwerfen. Er zieht dann so stark an der Tasse, da ist mir sogar mal der Griff weggebrochen. Er hat so eine Kraft, irgendwie hat er die beim Essen nicht im Griff, wie wenn man sich wehren müsste. Das ist das schlimme, Dreck, Theater, Geschrei und immer noch nicht gegessen. Fläschen krieg ich nur in ihn rein, wenn er schläft, wenn ich Glück habe!!!!!!!!!! Als er noch ni cht so viel Kraft hatte ging es besser. Gruß die genervte Frühchenmutter
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Hallo kennst Du unseren Bericht aus Graz ? http://www.mini-ellert.de/seite7.htm Der Grundgedanke der mir gerade sofort kam ist warum im Schlaf füttern, denn dann ist er weniger hungrig am Tag ! ich hatte auch ein Essverweigererkind und wir waren in Graz in der Klinik, ganz schön aufwendig für Deutsche dort hinzukommen, aber ich hatte auch den Druck im Kopf er würde verhungern und so weiter. Die arbeiten nach dem Motto freiwillig verhungert kein Kind darfs mich gerne anmailen dagmar
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Hi, also ganz so weit bin ich nicht gegangen. Aber ich habe auf feste Essenszeiten bestanden und dazwischen gab es NIX. Das war so um den ersten Geburtstag rum. Bei mir hat das bewirkt, dass urplötzlich die Kinder zumindest abends mit Appetit und HUNGER gegessen haben. Und abends gibts bei uns das Mittagessen. Es hat einige Überwindung gekostet, das geb ich zu. Aber es hat gewirkt und meine Kinder haben Hunger kennengelernt. Gruß Silke mit Kim, Jan und Lukas (SSW 34+3)
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Hallo, ich denke, er ist in einer Essens-Kennenlern phase. Sie wollen dass Essen auch untersuchen dürfen. Ich räume auch jedesmal das Gematsche rundherum auch wieder auf. Doch ich denke, er ist jetzt schon so weit, dass er jetzt auch schon mal mti dem Löffel alleine ist. Wir haben auch darauf geachtet nicht soviel zwischendurch zu geben. Denn so hatte er auch keinen großen Hunger zu den Hauptessenszeiten. Bei uns muss es auch ruhig sein. Jetzt über Ostern, war es zu trubelig u. zu spät. Da hat er auch nicht soooo gut gegessen -gerade abends- u. dann hat er auch nicht durchgeschlafen vor Hunger. Jetzt geht es wieder. Alles gute u. bitte denk einfach, verhungert ist noch kein Kind an einem gedeckten Tisch u. versuche einfach entspannter zu sein. Lieben Gruß Helga u. Lukas
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Wir hatten auch diese Phase mit 15-18 Monaten. Unsere kleinere Zwillingstochter wog damals gerademal 6 Kilo und hatte es prima im Griff mit Eßstreiks uns in größte Panik zu versetzen. Die Ärzte machten Druck auf uns, daß sie zu dünn ist, und wir machten Druck auf sie, daß sie genügend ißt. Völlig verzweifelt fuhr ich damals mit den Zwillingen zur Mutter-Kind-Kur, in der Hoffnung, die können mir dort einen guten Rat geben. Daß konnten sie zwar nicht, aber wir wurden alle drei so krank, daß wir mehrere Tage lang aufgrund enormer Schmerzen nur lauwarmes Leitungswasser zu uns nehmen konnten. Wir haben zwar alle abgenommen, doch verhungert sind die Zwillinge nicht. Seitdem sage ich mir immer, wenn sie bei der Kur nicht verhungert sind, dann verhungern sie jetzt auch nicht. Seitdem sind wir jedenfalls viel gelassener betreffs der Nahrungsaufnahme. Sie können essen, so viel bzw. so wenig sie wollen. Na und seitdem unser Druck weg ist, essen sie auch viel viel besser. Trotzdem sind beide immer noch untergewichtig, was für Frühchen aber widerum normal ist. Sprich doch mal mit Eurem Kinderarzt über das Problem. Er/Sie kennt Deinen Sohn ja bestimmt ganz gut und kann Dir dann auch den passenden Ratschlag geben (von auch mal hungern lassen bis hin zu Logopädie, Vojta-Therapie oder einer Überweisung zu einer professionellen Ernährungsberatung). Ich wünsch Dir alles Gute, starke Nerven und Vertrauen in Dein Kind. Rita
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Ohne Mist!!! Mir ging das Eßverhalten unsres Sohnes auch an die Nerven! Sobald er nach dem 2. Löffel den den Kopf wegdrehte hätte ich die Wände hochgehen können, da ich wußte: Das wird wieder nichts mit dem essen heute. Seit 3 Wochen nehme ich jeden morgen 2 Baltrian Tabletten und ich werde was dieses Theater betrifft viiiiel ruhiger und gelassener. Die Nervosität überträgt sich total auf das Kind und da kann das nichts werden! Seit ich ruhiger bin und ihn nicht schon mit "Ängsten vor der Fütterphase" in den Hochstuhl setzt klappt alles viel besser. Zwar ist er immer noch nicht die Mengen die ich erhoffe, aber er wird satt und das ist die hauptsache! Liebe Grüße, Sunny mit Jeremy, 18 Monate (korr. 16 1/2) und gerade mal 8,8kg!!!
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die hat halt gemeint, das ist halt so, da er noch keine Backenzähne hat. Mit einer Ernährungsberaterin von unserer Kinderklinik hat ich mal telefoniert, die hat halt zu Maltodextrin, Sahne ins Essen und und Öl in Fläschchen geraten. Das hilft alles nicht, dieses Kind läßt sich einfach nicht mehr überlisten. Er trinkt dann einfach weniger. Unser Sohn hat noch eine Schwester bekommen, er benützt Essen wirklich gerade als MAchtmittel. Ich mach jetzt wirklich die Radikalkur, ich will nämlich nicht in so einer doofen Esskur landen, das ist ja dann wieder Theater ums Essen. Ich will einfach das in unserem Leben Ruhe einkehrt ohne Esstheater ohne irgendwelche blöden Therapiegespräche, die sowieso nichts bringen. Ich bin aber beruhigt, das es nicht nur mir so geht, man zweifelt wirklich an sich. Bei uns hat das Theater wirklich erst richtig angefangen, seit jeder irgendwas in das Kind reinstopfen will und jeder mir ein schlechtes Gewissen einredet, der ist zu dünn. Gruß die genervte Frühchenmutter
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Hallo, mein Sohn ist nun 16 Monate (korr. 13 Monate) alt. Er hatte knapp 6 Monate eine Magensonde und mich hat es verdammt viel nerven gekostet ihm das Flasche trinken überhaupt beizubringen. Naja als er nach 6 Monaten nach Hause kam, habe ich genau 3 Monate gekämpft und mir sorgen gemacht, weil er nur die Flasche trank. Er bekommt noch heute alle 4 Stunden zu Essen. Morgens und Abends Flasche. Mittags ein halbes Gläschen + 130ml Flasche und Nachmittags einen halben Teller Brei mit Obstgläschen und 130 ml Flasche. Ich habe beim Trinken und beim Füttern mit dem Löffel immer was zu spielen parat. Meistens ein kleines Auto oder ein kleines Buch. Seitdem klappt das Essen problemlos. Die Mengen varieren zwar, aber das hängt auch mit den Zähnen zusammen. Seit knapp 1 Woche isst mein Sohn Gläschen ab dem 8. Monat (mit Stücken) vorher musste ich alles pürieren oder gab ihm noch die Gläser ab 4. Monat. Er hat sonst alles wieder ausgekotzt, wenn das ein Brocken war, der ihm nicht passte. Wie Du siehst hatte ich auch jede Menge Arbeit, aber nach einiger Zeit habe ich angefangen die Sache mit Humor zusehen und versuche auch einige Spässe während dem Essen zu machen. Unter Zwang ist mein Sohn schonmal garnicht, da musste ich mir was einfallen lassen. Eine Logopädin ist aufjeden Fall hilfreich. Viel Erfolg. Gut Ding braucht halt Weile. Gruss Schusti
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