Mitglied inaktiv
Hallo Herr Prof. Dr. Jorch, unser Sohn wurde vor 15 Monaten termingerecht geboren, wog mehr als 4000g und war 55cm lang. Alles völlig o.k., auch die Apgarwerte waren mit 9/10/10 top. PH-Wert im grünen Bereich. Meine Schwangerschaft war ebenfalls völlig unauffällig gewesen. Wahrscheinlich denken Sie jetzt, was mein Anliegen in diesem Forum zu suchen hat. Also: Unser Sohn ist entwicklungsverzögert und zeigt lt. Ärzten alle Symptome eines zu früh geborenen Kindes, das zudem unter Sauerstoffmangel gelitten hat. Lt. MRT hat er asymmetrische Seitenventrikel und erweiterte Liquorräume. Ansonsten waren die Blut- und Urinwerte alle o.k., die Chromosomenzählung ebenfalls. Auch einen Gendefekt schließen die Ärzte aus. Unser Sohn versucht jetzt allmählich zu robben und zeigt mittlerweile auch eine Stehbereitschaft. Allerdings hat er eine recht ausgeprägte Hypotonie im Rumpfbereich, athetotische Bewegungsmuster (Überstreckung nach hinten - manchmal berühren nur noch Kopf und Fersen den Boden) und ist insgesamt auffällig in seiner Entwicklung. Er greift schlecht, auch wenn´s jetzt langsam besser wird. Sitzen ist leicht angelehnt möglich. Gleichgewichtsstörungen und motorische Störungen sind aber noch deutlich zu erkennen. Unser Sohn hatte zudem von Anfang an Probleme, Blickkontakt zu halten (ist jetzt auch besser geworden). Wir sind mit ihm im SPZ in Behandlung und er bekommt durch Vojta und Ergo auch die Förderung, die er braucht. Die Entwicklung schreitet kontinuierlich voran, wenn auch langsam. Essen, trinken und schlafen bereiten keinerlei Probleme. Er isst und schläft sogar besser als so manches normal entwickelte Kind. Auch stückige Kost bereitet keine Probleme - wahrscheinlich auch deshalb nicht, weil unser Sohn mit seinen 15 Monaten bereits 16 (!) Zähne hat und damit sehr gut kauen kann. Meine Frage nun: Warum zeigt unser Sohn Symptome eines Frühchens, obwohl er gar keins ist? Wie kann so was passieren? Wir rechnen mittlerweile mit einer bleibenden Behinderung. Nur hat keiner eine Erklärung für die Ursache. Haben Sie schon mal von einem ähnlichen Fall gehört? Wie Sie sicherlich schon vermutet haben, ist unser Sohn bereits auf die verrücktesten Sachen/Krankheiten hin untersucht worden - alles negativ bzw. ohne Befund. Er ist gesundheitlich sehr stabil, wiegt ca. 11,5 kg und ist 82 cm lang (wir sind in der Familie alle recht groß und „propper", falls Sie sich über die Maße wundern). Insgesamt ist er ein zufriedenes Kind, das viel lacht und auch motiviert ist zum Lernen. Vielleicht haben Sie ja „aus der Ferne" noch eine Idee... Vielen Dank!
Ihre Beschreibung klingt nach einer genetischen oder während der Schwangerschaft erworbenen Hirnschädigung. Es gibt eine Reihe von Störungen, die man erst später diagnostizieren kann. Da er sich -zwar langsam - weiterentwickelt und nicht zurückentwickelt, scheiden viele Stoffwechseldefekte aus. Gitb es Hinweise auf eine pränatale Infektion?
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