Bella19
Sehr geehrter Hr. Prof. Dr. Costa, wir hatten gestern keine Brötchen mehr und haben dann notfallmäßig Aufbackbrötchen von Rewe Bio gemacht (NICHT gefroren, sondern nur eingeschweißt in Folie, Zutaten: WEIZENMEHL* 64%, Wasser, WEIZENVOLLKORNMEHL* 3,9%, Hefe, Sauerteig* (ROGGENMEHL*, Wasser, Starterkulturen), WEIZENGLUTEN*, Meersalz 1%, WEIZENMALZMEHL*, Mehlbehandlungsmittel (Ascorbinsäure)) *aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft). Die Brötchen waren im vorgeheizten Backofen bei 160/170°C Heißluft mindestens 12 Minuten . Aus meiner Sicht waren die Brötchen fertig, aber beim Kauen wurde ich dann misstrauisch, ob das wirklich so ist, da die Kruste zwar knusprig war, aber eher etwas weicher und nicht so richtig fest/hart. Oben in der Mitte vom eingeritzten X wirkte es noch sehr weich, nur an dieser Stelle nicht knusprig und hier hatte der Teig eine etwas dunklere (unfertige?) Farbe. Daraufhin habe ich die Brötchen nochmal in den Ofen. Vorher hatte ich aber leider schon ein halbes Brötchen gegessen, die weichere Stelle jedoch übrig gelassen. Muss ich mir Sorgen wegen evtl. vorhandener Keime/Listerien machen? Vielen Dank! Deine Schwangerschaftswoche: 8
Diese Aubackbrötchen, die Sie im vorgeheizten Backofen "bei 160/170°C Heißluft mindestens 12 Minuten" lang erhitzt haben, konnten Sie ruhig essen, auch wenn die Brötchen noch "weiche Stellen" hatten. Bei dieser Hitze überleben keine Bakterien und es besteht kein Grund zur Sorge. Die Inhaltsstoffe sind unbedenklich.
Bella19
Nachtrag zu meiner Frage oben: Ich bin generell immer recht verunsichert, ob ich Dinge aus dem Ofen bedenkenlos essen kann, oder nicht, da es ja auch Essen gibt, bei dem die Konsistenz eher teigig bleibt. Auch nach einer dreiviertel Stunde bei 170°C Heißluft, ist z.B. mein Ofenpfannkuchen immer noch leicht "matschig" im Inneren. Woher weiß man bei solchen Gerichten, ob man es problemlos in der Schwangerschft essen kann?
Bella19
Bitte entschuldigen Sie den gefühlt 1000. Nachtrag, aber ich habe in meiner 1. Schwangerschaft zu viel gelesen und habe nun leider ziemliche Angst, was Keime (Listerien, CMV, Toxoplasmose) betrifft. Gefühlt ist alles verboten, falsch und gefährlich, wenn man schwanger ist. Ich habe gerade beim Abspülen meines Siebes ganz am Rand, wo man schlecht hinkommt, bräunliche Ablagerungen gesehen. Anfangs dachte ich, es handelt sich um Rost, mittlerweile glaube ich, es handelt sich eher um irgendwelche Reste, die beim Abspülen nicht richtig weg gingen. Leider benutze ich das Sieb fast täglich, da ich i.d.R. selbst Brötchen backe und ich zum Fetten des Bleches mit dem Sieb Mehl auf die Bleche streue. Da ich diese Ablagerungen nicht gesehen habe und diese an einer schlecht erreichbaren Stelle sind, habe ich das Sieb nach dem Spülen natürlich immer ganz normal abgetrocknet und danach das Geschirrtuch für andere Dinge wie Besteck weiterbenutzt. Ist so etwas bezüglich Keimgefahr sehr schlimm für das Baby, da ich dass Geschirrtuch nicht gewechselt habe? Ansonsten benutze ich für jeden Spülgang ein neues Geschirrtuch. Entschuldigung nochmals und 1000-Dank für Ihre Hilfe!
Die Lösung dieses Problems ist relativ einfach: bereiten Sie diese Speisen ganu so zu, wie es auf der Packung empfohlen wird. Einen gewissen Spielraum gibt es schon, nämlich wenn Sie lieber die Brötchen noch knuspriger oder fester gebacken mögen. In so einem Fall können Sie sie länger erhitzen. Aber eine Infektionsgefahr besteht nicht, wenn Sie die Brötchen so backen, wie es vorgesehen ist.
Derartige Ablagerungen, die auch nach dem Waschen zurückbleiben, sind harmlos. Es geht nicht darum, aus "sterilem", also gänzlich bakterienfreiem Geschirr zu essen. Es soll nur sauber sein. Diese "hartnäckigen Speisereste" können nur mechanisch entfernt werden. Wenn es nicht gelingt, weil sie sousagen "versteinert" sind, muss man in den sauren Apfeln beißen und ein neues Sieb kaufen. Aber vorher hilft in der Regel längeres Einweichen und dann spülen.
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