Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Michael Radke:

Was kann ich bei der Ernährung noch beachten?

Frage: Was kann ich bei der Ernährung noch beachten?

Flo_84

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Guten Tag, ich würde gern noch eine zweite Meinung bzw. mögliche Ratschläge zu folgender Situation hören. Vielleicht können Sie mir helfen: Meine Tochter wird in 4 Wochen 2 Jahre alt, sie ist 86 cm groß und 13, 5 Kilo schwer. Im Gegensatz zu ihrer Schwester, die immer schon sehr schlank und eher drahtig war, ist sie (und das auch schon immer) eher kräftig. Sie bewegt sich enorm viel, ist total fit und überhaupt nicht träge. Allerdings meinte der Kinderarzt bei der U7, wir sollten bezüglich des Gewichts darauf achten, dass zwischen den Mahlzeiten 3 Stunden liegen. Das ist allerdings im Ablauf des Alltags nicht wirklich möglich. Sie frühstückt gegen 7 zuhause Müsli ohne Zuckerzusatz, frühstückt dann im der Kita gegen 9 nochmal mit den anderen Kindern (davon kann man sie ja nicht ausschließen). Dafür gebe ich ihr Knäckebrot und Obst mit. Dann isst sie dort zu Mittag (was es halt in städtischen Kits so gibt :-)). Nachmittags gibt's den Rest aus der Frühstücksdose bzw. frisches Obst und abends Butterbrot mit Käse/Wurst und einen Naturjoghurt. Sie trinkt ausschließlich Wasser und davon viel. Am WE gibt es auch mal Brötchen. Zu besonderen Anlässen darf sie ein kleines Stück Kuchen kosten oder ein Eckchen Waffel essen. Das sind aber Ausnahmen.  Sie ist nicht wählerisch und isst gut; manchmal müssen wir sie sogar etwas bremsen... Sonst würde sie auch drei Teller Nudeln essen. Ist es Ihrer Meinung nach richtig, irgendwann zu sagen, dass Schluss ist? Oder steht man ihr dann dabei im Weg, auf ihr Sättigungsgefühl zu hören? Wir müssen ja nicht immer stoppen. Es gibt auch durchaus Tage, an denen sie selbst aufhört zu essen! Können Sie uns noch Tipps geben, ob wir irgendwas beachten sollten? Mahlzeiten noch mehr oder weniger begrenzen? Bestimmte Sachen weg lassen?  Dadurch, dass das Gewicht bei der Großen nie Thema war, sind wir etwas verunsichert. Besten Dank für Ihre Antwort und herzliche Grüße!


Prof. Dr. med. Michael Radke

Prof. Dr. med. Michael Radke

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Lassen Sie sich die Perzentilen Ihres Kindes vom Kinderarzt zeigen. Sie haben Problembewusstsein bezüglich Gewicht, das ist sehr von Vorteil. Vergleichen Sie die Verhältnisse und der Familie. Fragen Sie Ihre Mutter/Schwiegermutter über die eigene Gewichtsentwicklung. Wenn mehrere Familienmitglieder groß und etwas schwerer sind,hängt es mit der Genetik zusammen. Dann muß man bei der Wahl der Nahrung und Getränke gut aufpassen, besonders was den Zucker betrifft, aber das machen Sie ja schon. Zur Verunsicherung gibt es keinen Grund.


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