Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Stefan Wirth:

Mein Kind quält sich beim Pupsen / Stuhlgang

Frage: Mein Kind quält sich beim Pupsen / Stuhlgang

Gramuselchen

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Guten Morgen. meine Tochter ist 14 Wochen alt und hatte bereits früh mit den 3-Monats-Koliken zu kämpfen. Nun seit circa einer Woche sind die Koliken von anderen Bauchschmerzen abgelöst worden. Sie hat nicht mehr diesen klassischen Trommelbauch, allerdings jetzt eigentlich nichts anderes zu tun als sich zu krümmen, ihre Beine hochzuziehen und zu schreien. Die 3-Monats-Koliken waren fast schon angenehm dagegen. Normalerweise ist sie eine richtig gute Schläferin, doch neuerdings wird ihr Schlaf durchzogen von diesen Bauchschmerzen, tagsüber geht es so weiter. Sie ist dauerhaft müde, weil sie immer wieder schreiend aufwacht und weder nachts noch tagsüber gut schläft, sie wird alle halbe Stunde-Stunde wach. Es ist, als hätte sie schlimme Verstopfungen, was nicht der Fall ist, da sie aktuell noch einmal am Tag Stuhlgang hat und ich sie voll stille. Sie kämpft allerdings so mühsam, damit der kleinste Pups entweicht oder sie Stuhl los wird. Womit kann das zusammenhängen? Wie kann ich ihr helfen? Mein Kinderarzt hat sich dieser Problematik, die ich bei der U4 ansprach, leider überhaupt nicht angenommen. Wies mich ab und erklärte, dass das normal sei. Ich kenne niemanden, der das auch hatte. Alle haben mir Mut gemacht und meinten immer nur, dass die Koliken mit 3 Monaten wie von Zauberhand verschwinden. Wie gesagt, wenn ich tauschen könnte, würde ich das tun. Ich möchte meiner Tochter so gerne helfen, alles was wir während ihrer Koliken angewandt haben schafft keine-minimalste Besserung. Kann es eine Unverträglichkeit sein? Kann ich etwas tun? Sollte ich nochmal meinen Kinderarzt aufsuchen? Ist es tatsächlich normal und verschwindet von allein? Ich bin wirklich verzweifelt. Herzlichste Grüße, Gramuselchen


Prof. Dr. med. Stefan Wirth

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In der Regel ist es zu viel Luft im Bauch, die Frage ist wodurch. Sie können also z.B. sab-Tropfen geben, prüfen SIe aber auch die Trinkmengen und die Qualität des Aufstossens. Beides kann Probleme machen. Mit vollen vier Monaten sollten Sie dann mit Beikost anfangen, das führt in der Regel zur Beruhigung. Gruss S. Wirth


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