Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Michael Radke:

Einseitige Ernährung Kleinkind

Frage: Einseitige Ernährung Kleinkind

zwerg09

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Guten Tag, ich wende mich mit folgendem Problem an Sie, da ich Probleme bei der Ernährung meiner Söhne (2 und 3) habe. Sie sind beide ausgeprägte Vertreter des Sprichwortes "Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht" Mein jüngster ist dabei besonders schlimm, er isst nur bestimmte Lebensmittel, kein Gemüse, kein Fleisch, keine Kartoffeln und an Obst nur Banane und Apfel. Er möchte auch von unseren Speisen bei Tisch nicht probieren. Er isst wirklich nur das, was er kennt. Ich muss ständig tricksen, um ihm etwas Obst und Gemüse zu geben. z.B. Obst als Saft und Tomaten im Sandwich-Toast verstecken. Vollkorntoast statt normalen usw. Er lässt sich auch nur schwer bis gar nicht überreden, etwas neues zu probieren Der große Bruder ist ähnlich in seinem Essverhalten, wenn auch nicht ganz so schlimm. Vom Gewicht und von der Größe her sind beide normal. Manchmal weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr, was ich noch tun soll? Ist solch ein Verhalten noch normal? Ich wollte ein großes tamtam bei Tisch gern vermeiden und zu Essen zwingen kann man sie ja auch nicht? Werden solche heiklen Esser irgendwann von selber "normal"? Grüße


Prof. Dr. med. Michael Radke

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Oh, da scheinen die Kinder die "Bestimmer" zu sein. Es handelt sich nicht um ein medizinisches, sondern um ein pädagogisches Problem. Kochen oder kaufen Sie eben das ein, was einer gesunden Ernährung entspricht. Auch ein mehrtägiger Aufenthalt der Kinder bei Verwandten oder Bekannten (ggf. mit Gleichaltrigen) kann hilfreich sein, neue Lebensmittel zu akzeptieren. Ich fürchte, Sie brauchen da ein wenige mehr Konsequenz und ggf. Phantasie. Was man nicht soll, ist zwingen - das geht nicht. Man muß aber nicht jeden Wunsch der Kinder erfüllen, es gibt eben nur das, was auf dem Tisch ist, ansonsten muß man ggf. auch einmal hungrig ins Bett. Einen anderen Rat habe ich leider nicht.


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