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Hallo, Dr. Posth! Ich lese geradeIhr Buch, da steht, wenn der Vater zu wenig present ist(ca. 2 h wochentags, am Wochenende 4 h Sonntags), erschwerte Loslösung bevorsteht.Unser Sohn (15 Mon.) ist sehr zurückhaltend in spielgruppen, ist nur bei mir auf dem Schoß, weint viel. Der Papa hat es sehr schwer bei ihm( will nie auf den Arm,spielt nur, wenn ich auch da bin).Wie können wir es Ändern? Oder ist es normal? Bin ich schuld daran, weil ich sehr an meinem kleinen Schatz hänge? Es ist mein absolutes, lang erwartetes Wunschkind, dem Papa ging es etwas zu schnell, er ist auch oft genervt vom Verhalten vom Sohn.P.S.: Ihr Buch ist ganz toll, endlich habe ich die Bestätigung für meine Erziehungmethode!(der Rest der Familie meint, ich währe viel zu lieb zu dem Kind, es würde mich erziehen) Vielen Dank! LG, Olesia
Liebe Olesia, die Sorge, dass das Kind die Mutter oder die Eltern erzieht und nicht umgekehrt, die Eltern ihr Kind, ist nicht nur bei den älteren Gesellschaftsmitgliedern noch weit verbreitet. Auch ganz junge Menschen sind wieder von diesem vulgärpsychologischen Virus infiziert. Ihr Einstellung ist richtig, lassen Sie sich also nicht irritieren. Mit 15 Monaten steht die Loslösung noch ganz am Anfang und Ihr Sohn ist eionfach noch nicht so weit, sich stark seinem Vater zuzuwenden. Damit das aber gelingt, dazu müssen 2 Voraussetzungen erfüllt sein: Erstens muss es die Mutter zulassen und akzeptieren und zweitens muss der Vater starke Angebote machen. Dabei kommt es nicht so sehr auf die Quantität als vielmehr auf die Qualität an. Wenn der Vater anfangs noch nicht so "zieht", macht es Sinn, mehrmals zu dritt zu spielen, daamit auch hier eine Art sanfte Ablösung zustande kommet. Viele Grüße und danke für Ihr Lob
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