Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Was kann der Papa ändern damit die Situation besser wird?

Frage: Was kann der Papa ändern damit die Situation besser wird?

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Sohn 18 M. verhält sich bei Papa s. zurückhaltend. Sucht selten Körperkontakt, freut sich zwar bei Rückkehr v. Arbeit, aber kehrt auf halben Weg um. Spielt gerne, aber kuschelt nicht. Papa ist abends max. 30 Min. da, öfter Dienstreisen, am Woende s. engagiert, wickelt auch. Sohn hat zw. 6.-10. Monat mit mir alleine im Fam.bett geschlafen, dann kurz alle zusammen, ab 12 M. schläft Sohn im eig. Zimmer, aber oft begleitet durch Papa. War schon immer Mama-Kind, aber Distanz/Ablehnung v. Papa scheint nicht normal. Teilweise nachts hat er bei Beruhigung durch Papa geweint, sonst gab es nie Situation, die Ablehnung erklären würde. Jetzt klappt Beruhigung nachts teilweise, hier darf Papa tragen. Stille noch ca. 3-4 x (Einschlafen, 1xnachts, morgens). 1 Jahr voll gestillt, weil immer schlecht gegessen und sehr unruhig. Oma/Opa werden gut akzeptiert, sieht sie 2-3 x/Woche. Hier wird Körperkontakt gesucht. Was kann Papa bzw. wir ändern? Danke


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Stichwort: Väter Hallo, die Loslösung kommt dann am besten in Gang, wenn sich der Vater auch bei pflegerischen Aufgaben seinem Kind zuwendet. Das sollte er dann mit dergleichen Intensität und Einfühlsamkeit tun, wie das Kind es von der Mutter gewohnt ist, sonst bleibt er leicht immer nur die 2. Wahl. Natürlich braucht der Vater auch Zeit für seinen Sohn und sollte, wenn er nur selten zu Hause ist, einen Großteil seiner Freizeit mit seinem Kind/seinen Kindern verbringen. Die Kinder müssen spüren, dass auch der Vater sie will und nicht nur sie den Vater wollen. Viele Grüße


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