Mitglied inaktiv
Von einigen Seiten bekommen wir jetzt schon zu hören, dass unser Junior wohl mit 18 noch bei uns im Bett schlafen will. Das ganze hat so begonnen, dass er (jetzt 15 Monate) seit einigen Monaten oft nur mühsam einschläft und nachts oft aufwacht. Aus beruflichen Gründen meines Mannes waren wir aber auf genügend Schlaf angewiesen und nahmen ihn halt zu uns ins Bett - wo er auch gut schläft. Es ist jetzt so, dass er auch den Tagesschlaf auf unserem Elternbett machen will. Er klettert bei Müdigkeit alleine aufs Bett, kuschelt sich in die Kissen und schläft dann grinsend und zufrieden ein, abends genauso. Meist sitze ich noch neben ihm und streichle ich sanft. Müssen wir wirklich damit rechnen, dass er im Kindergarten noch bei uns schläft? Er ist halt sehr anhänglich und braucht auch in den Wachphasen immer wieder Schmusemomente, was ich auch sehr geniesse. Was empfehlen Sie uns bezüglich weiterem Vorgehen? Ist es Verwöhnen oder was denken Sie? Vielen Dank und entschuldigen Sie den langen Text! Danke auch für Ihre Geduld.
Liebe Tamara, die Mär von den nie aus dem Elternbett ausziehenden Kindern haben schon viele widerlegen können. So etwa mit 3-4 jahren durchleben die meisten Kinder ein zweitens Abgrenzungsbedürfnis (wie bei der Loslösung). Dann ist die Trotzphase vorbei und das Selbst steht fürs erste. Dann kann man den Kindern die eigene "Schlafecke" sehr leicht schmackhaft machen. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Ich denke mal solange es euch damit gutgeht braucht ihr auch nichts ändern; wenn man dem Bedürfnis des Kleinen nach Nähe folgt ist das sicher kein Verwöhnen! LG Andrea
Mitglied inaktiv
Hallo, meine Kleine, jetzt 18 Monate, schläft auch bei mir:-) Ich habe kein Problem damit. Warum soll ich Theater provozieren, wenn sie so wenigstens gut schläft und auch ich meine Ruhe habe???? Solange es niemanden stört, außer ein paar Dummschwätzer in der Umgebung ...... Meine Mutter meint auch immer: Die muß in ihr eigenes Bett.... pfff, wenn sie es mal ohne Kampf von selbst will, das ist meine Meinung :-) Liebe Grüße Katja
Mitglied inaktiv
Bei uns war es ganz genauso wie bei Euch. Unser Bett ist ausserdem 2 m breit und alle 3 haben meistens gut geschlafen. Als unser Sohn 2,5 Jahre alt war, bekamen wir noch ein Baby und haben während der Schwangerschaft ein Hochbett für Sven gekauft und ganz langsam hat es sich eingebürgert, dass er die Nacht dort verbrachte. Die Gute-Nacht-Rituale haben sich verändert und jetzt ist er 3 Jahre alt und schläft zu unserer riesigen Freude selber ein und dann auch noch die ganze Nacht durch! Mein Mann hat sich vorher auch schon "gefreut", dass Sven dann mit 20 wohl noch seine Freundin mit in unser Bett bringen würde :-) Wir haben uns anfangs eindeutig auch zuviele Gedanken und Sorgen gemacht. Aber ein Jahr später ist alles vergessen und es kommen wieder neue Herausforderungen. Mit dem 2. Kind nehmen wir es jetzt viel lockerer.
Mitglied inaktiv
Mir war es immer wichtig dass Töchterlein ohne mich schlafen kann, aber letztendlich aus dem gleichen Grund weshalb euer kleiner bei Euch im Bett schläft - ich kann mit Kind im Bett nicht schlafen und wäre entsprechend gereizt, nervös und ungeduldig. Und das bringt meiner Tochter rein gar nichts. Wenn es Eurem Sohn gefällt, Du und Dein Mann kein Problem damit haben, dann ist doch alles paletti, oder? ich bin der Meinung, dass das allerwichtigste immer in der Erziehung ist(egal ob Einzelkind oder Großfamilie, ob Betreuung durch Mama oder Oma oder Krippe oder Papa, ob schlafen im Elternbett oder alleine, ob gefüttert werden oder selbständig essen, etc.), dass die Hauptbezugspersonen (meistens Mama und Papa) mit der Situation zufrieden sind. Es bringt nichts, wenn Du Dein Kind wegen Druck von außen ins eigene Bett "auslagerst" wenn Du und der Papa und das Kind sich dabei nicht wohlfühlen. Umgekehrt hätte es bei mir nichts gebracht durch Druck von außen (den gabe es zeitweise tatsächlich) daß ich mein Kind in meinem Bett schlafen lasse, wenn Papa als auch ich diese Situation nervig finden. Kinder sind zufrieden wenn es die Eltern sind, sie sind unzufrieden wenn die Eltern unzufrieden sind - egal ob reich, arm, viel oder wenig Zeit, viel oder wenig Programm, etc. Kläre die Situation mit dem Papa, nicht mit Oma oder mit uns .... Servus Karin
Mitglied inaktiv
Hallo Tamara, lass dir nichts einreden zu mir haben sie auch gesagt das mein Kind verwöhnt wird.Man kann ein Kind nicht mit zu viel Liebe verwöhnen.Lass die anderen reden.Alles Liebe dir und deinem Kind
Mitglied inaktiv
Hallo Tamara! Ich gebe auch noch meinen Senf dazu. Unsere Tochter, 11 Monate schläft seit etwa dem 6. Monat bei uns in der Mitte. Angefangen hat es, seit sie eine ganz schlimme Bronchitis hatte. Sie schläft zwar in ihrem Bett ein, aber Nachts kommt sie regelmäßig zu uns. Sie kuschelt sich mal an Mama, mal an Papa und fühlt sich so sichtlich geborgen. Ich möchte ihr das nicht verwehren, ich genieße es sehr, da sie eine ganz liebebedürftige Maus ist. Mein Mann genießt es auch. Du schreibst Du genießt es, also wieso damit aufhören. Ich habe mal gehört das die Kleinen irgendwann in ihr eigenes Nest wollen(und nicht erst mit 18). Eine schöne Zeit wünscht Dani
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