Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, nachdem ich nun einige Zeit den Suchlauf nach Trotz, 3 Jahre etc. erfolglos für mein Problem bemüht habe, möchte ich Ihnen meine Frage stellen. Unser "Großer" wird bald 3 Jahre und befindet seit ca. 3 Wochen in einer wie mir scheint neuen Phase. Trotz und entsprechende Nein-Dochs gehören dazu. Er war immer recht willensstark. Die Häufigkeit seiner Trotzanfälle hielt sich in Grenzen, sie waren kurz und heftig und bis vor 3 Wochen gab es für einen Zeitraum von bestimmt 6 Monaten kaum welche. Derzeit ist es so, daß er sich mit vielen Dingen versucht durchzusetzen. Heute gab es einen Anfall, weil ich mich weigerte ihn die Treppen hochzutragen. Das habe ich ruhig begründet und ihm eine Alternative vorgeschlagen, nämlich die Hand zu geben. Ich ließ ihn in einem Tobsuchtanfall stehen. Nachdem er sich nach 15 Minuten beruhigt hatte, ging ich zu ihm und reichte ihm die Hand um gemeinsam die Treppe hochzugehen. Als ich ihm bereits nach 5 Minuen dieses Angebot machte, sagte er ja,nein, doch, nein etc. worauf ich ihn mit der Begründung stehen ließ, er soll es sich überlegen. Ich weiß, daß es immer wieder Herausforderungen in der Kindererziehung gibt und glaube auch nicht an den ultimativen Tip, aber vielleicht haben Sie allein schon aufgrund der Tatsache daß Sie mehrfacher Vater sind ein paar erleichternde Tips. Übrigens kommt es seit diesen 3 Wochen auch mal wieder vor, daß er wen er unsicher ist oder sich ärgert, nach mir schlägt (leicht, ohne wehtun zu wollen) und sich auch anschließend entschuldigt. Wenn er mich doch mal fester trifft und ich mich traurig zeige, dann tröstet er mich und sagt er macht es nicht noch mal. Ich habe das Gefühl, er testet sehr vieles aus. Vielen Dank.
Liebe Lydia, die Trotzphase ist ein Prozeß, der seine Zeit dauert. In diesem Prozeß gibt es Höhen und Tiefen. Warum Ihr Sohn gerade jetzt wieder verstärkt trotzt und zugleich auch große Entscheidungsunsicherheit zeigt, kann ich von hier aus nicht sagen. Es wird schon seinen Grund haben. Vielleicht ist er z.B. in den Kindergarten gekommen, oder wird sonst außerhäusig betreut. Oder in der Familienstruktur hat sich etwas geändert. Wie dem auch sei, vielleicht ist es besser, in solchen Situationen ihm konkrete Lösungsvorschläge zu machen (wie sie ja schon angesetzt haben)und diese dann bei nicht strikter Ablehnung mit ihm auch durchzuführen. Vielleicht murrt er, aber letztendlich ist er auch erleichtert, daß ihm diese Entscheidung abgenommen wurde. Vielleicht loben Sie ihn dann ein wenig und tun so, als ob er das selbst in Wirklichkeit gewollt hätte. Viele Grüße
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