Mitglied inaktiv
Guten Tag Herr Dr. Posth ! Schon von Geburt an ist mein Sohn (gerade 5) ein sehr zurückhaltendes, schüchternes Kind. Hat früh, stark und lange gefremdelt, dazu "Latetalker". War schon immer sehr Mamafixiert. KG erst mit gut 4 Jahren, klappte besser als erwartet. Er hat dort Freunde, aber spricht so gut wie nie, weder mit den Kids noch mit den Erziehern. Nur wenn er direkt gefragt wird gibt er zaghaft, flüsternd das Nötigste von sich. Was ich komisch finde, wenn ich dabei bin und er wird etwas gefragt dann schaut er MICH an und sagt gar nichts. Lächelt mich vielleicht an. Wäre ich nicht dabei hätte er evtl. kurz geantwortet. Auch Freunden von uns gibt er z.B. keine Antwort oder traut sich etwas zu fragen, obwohl er diese regelmäßig sieht. Flüstert mir dann ins Ohr was er möchte - "Sag Du mal". Selekt. Mutismus wurde ausgeschlossen, aber ich bin mir da nicht so sicher, vielleicht ist es eine leichte Form davon ? Und warum sagt er nichts wenn ICH dabei bin ? Viele Grüße, Carina
Stichwort: elektiver Mutismus Liebe Carina, wer hat den (s)elektiven Mutismus ausgeschlossen? Das, was Sie von Ihrem Sohn schildern, entspricht absolut den Kriterien dieses Störungsbildes. Die Ursachen für das Anschweigen fremder, meist erwachsener Personen werden allerdings unterschiedlich bewertet. Ich selbst sehe darin mehr ein Zeichen sozialer Angst, andere betonen mehr den trotzig aggressiven Charakter. Sicher steckt von beidem etwas drin. Spätsprecher sind häufig auch weiterhin unsicher in ihren sprachlichen Äußerungen. Ihnen fehlt an dieser Stelle einfach das Selbstvertrauen. Da könnte man therapeutisch ansetzen, wobei die Sprachtherapie aber mehr eine Sozialtherapie sein sollte. solche Angebote gibt es bei den Logopäd(inn)en. Wenn Sie neben ihm stehen und er etwas gefragt wird, benutzt er -in typischer Weise- Sie als "Dolmetscherin". Um Sie gnädig zu stimmen, lächelt er Sie an. Wahrscheinlich haben Sie diese Ihre Rolle schon desöfteren verweigert. Viele Grüße
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