Mitglied inaktiv
SgHDPosth, ich habe eine frage bzgl meines sohnes - 41/2 jahre. er ist eher defensiv, schuechtern. wie kann ich ihn motivieren in der vorschule auf kinder zuzugehen? er hat eine freundin, die allerdins sehr selbstbewusst und selbsstaendig ist und ihm auch schon mal sagt, sie moecht heute nicht, dass er neben ihr sitzt... er ist dadurch z.b. in der pause oft alleine und beobachtet die kinder. zu hause spielt er wunderbar mit 1 kind, max. 2 kinder. er ist zum ersten mal alleine zu einer freundin zum essen/spielen gegangen, kann ich das als gutes zeichen werten in richtung losloesung? (er hat sich m.E. erst spaet geloest) auch mit seinem papa oder oma unternimmt er gerne etwas alleine. wenn ich ihn nach der schule frage was er gemacht hat, hoere ich (fast) immer: NIX.(ist diese antwort "normal"?) er erzaehlt dann im laufe des tages/naechsten tage schon mal etwas, aber nie besonders viel. er kommt immer froehlich aus der schule und sagt auch es war gut. danke fuer ihre einschaetzung
Hallo, Kinder in diesem Alter haben noch keinen großen Gedächtnisspeicher für das, was sich in den letzten Stunden ereignet hat. Sie können sich tatsächlich nicht genau erinnern. Erst, wenn bestimmte Dinge öfter stattgefunden haben, haben sie sie auch parat und können davon erzählen. Im Übrigen ist es auch eine Frage des Sprachvermögens, Geschehnisse und Sachverhalte richtig wiederzugeben. Die Loslösung ist eine der Voraussetzungen für ein Kind, seine Scheu in der sozialen Auseinandersetzung zu überwinden und auf fremde Kinder zuzugehen. Es gibt aber noch verschieden andere Faktoren, die stimmen müssen (s. gezielter Suchlauf unter dem Stichwort: Selbstbewusstsein). Aber es gibt auch Kinder, die von ihrer Anlage her defensiv sind und lieber erst einmal abwarten, was geschieht, bevor sie selbst aktiv werden. Diese Eigenschaft muss man ihnen belassen. Viele Grüße
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