Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, Mein Mann hat sich von Anfang an sehr viel um den Kleinen gekümmert, alle pflegerischen Aufgaben mitübernommen, das schreiende Bündel getragen. 1-2 Vormittage die Woche arbeite ich jetzt, dann muss er ran und benutzt auch viel die Tragehilfe. Unser Sohn liebt ihn sehr und quietscht vor Vergnügen, wenn der Papa mit ihm tobt. Dennoch bin ich die erste Bezugsperson. Trotz anstrengendem Temperament ist Karim topfit, motorisch wie geistig: plappert den ganzen Tag, setzt 6 Vokabeln richtig ein, gießt Blumen, „telefoniert“, läuft am Lauflernwagen, klettert wie eine Bergziege. Bei der U6 letzte Woche alles ok (bis auf: „Sie müssen sich ein Konzept überlegen, wie Sie ihn besser in den Griff kriegen“... ja ja). Liege ich richtig mit der Annahme, das die Loslösung zwangsläufig etwas später einsetzen wird, auch wenn der Vater gar nichts dafür kann? Und was können wir noch tun, damit unser Sohn (diese Woche hat er Geburtstag) etwas mehr innere Ruhe findet? LG, Moni
Liebe Moni, wahrscheinlich handelt es sich bei Ihrem Sohn nur um einen etwas lebhafteren Typ, der bei guter psychosozialer Entwicklung ganz von alleine ruhiger wird. Das geschieht z.B. dadurch, daß er mit der Zeit sich immer besser beschäftigen kann und Methoden findet, sich zwischendurch auch einmal von seinem "wilden Treiben" zu erholen. Sie müssen ihm nicht dabei helfen und können es auch gar nicht, außer dadurch, daß Sie ihm optimale Beziehungsstrukturen bieten und ihm klar verständliche, familiäre Lebensformen vorleben. Daran kann er sich dann orientieren und dadurch wird er seinen Weg finden. Warum sollte die Loslösung später kommen? Auf jeden Fall gelingt sie normalerweise besser, wenn der Vater sich auch schon im 1. Lebensjahr intensiv eingeschaltet hat. Viele Grüße
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