Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Kleinkind hat extreme Angst - wie damit umgehen, damit ihr Leben leichter wird.

Frage: Kleinkind hat extreme Angst - wie damit umgehen, damit ihr Leben leichter wird.

Biene1177

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Uns.Tocht.,23Mon,hat seit ca.ihrem 15. Mon extr. Angst vor gleichaltrig. bzw. jüng. Kindern u auch vor fr. Personen.Ist sehr sensibel, schücht.(die 1. 3Monate Schreikind wg Kol, ab 6.Mon stark gefremdelt),wurde nie weinend all. gelassen,nie etw.(für uns)einschn. passiert.Kiga erst m.3.Die Loslös z. Papa hat gut funktioniert,wurde v. ihm ohne Protest gewickelt,spazieren gefahren, schlafen gebracht, das funkt.seit 2 Mon.leider auch nicht mehr so toll, will abends nur mehr Mama.Kontakt mit anderen Kindern war immer da, ist fast nicht mehr möglich,da sie zu schwitzen u weinen beginnt,wenn sich ein Kind schon nähert od.sie anschaut,auch im Freien,sie will mit mir dann mind.10 Meter Abstand od.gleich nach Hause.Mit anderen Unterhalten ist fast nicht möglich.Geht nur unt.Protest auf Besuch,weint.daheim u bei oma,opa fühlt sie sich wohl,ist ein ausgel.,fröhl. Kind,das viele Späße macht.Wie verhalten wir uns richtig?Zurückziehen,weiter Kinder treffen?Sind verzweifelt,sie tut uns so leid.Danke!


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, Ihrer Beschreibung des 1. Lebensjahres nach dürfte es sich bei Ihrer Tochter um eine Kind mit starker angeborener Angst handeln. solche Veranlagungen gibt es, und meist gibt es auch in der Familie "Vorbilder" dafür. Angst, Zwang und Depression hängen aus bestimmten Gründen erblich eng zusammen. Es ist gut, dass Sie im 1. Lebensjahr so einfühlsam auf Ihre Tochter eingegangen sind. Das hat zunächst einmal eine gute Bindungsgrundlage gelegt. Aber offenbar im Rahmen der Wiederannäherungskrise mit der Entdeckung des eigenständigen Selbst und den ersten sozialen Herausforderungen in der Gruppe mit Gleichaltrigen hat sich die Angstveranlagung wieder durchgesetzt (im Sinne einer Fremdenphobie und sozialen Ängstlichkeit). Bis zur Loslösung im Kontakt zum Vater (und Großeltern) hat es aber gereicht, und auch das ist eine wichtige Grundlage. Darauf lässt sich dann aufbauen. Auf keinen Fall sollte man die Kontakt jetzt zu anderen Kindern abbrechen. Aber Sie müssen Ihre Tochter dabei dabei begleiten und sie zunächst ganz nah an ihrer Seite bleibend unterstützen. Machen Sie ihr vor, wie man gut Kontakt zu anderen Kindern herstellen kann. Das gleiche sollte dann auch Ihr Mann mit ihr versuchen, der ja sowieso für die Loslösung zuständig ist. Wenn Ihre Tochter aber erst einmal nur Sie dafür wählt, dann sollten Sie das zulassen. Mit der Zeit wird sie sich dann auch wieder immer mehr ihrem Vater zuwenden. Viele Grüße


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