Mitglied inaktiv
Hallo, mein Sohn geht seit September (da auch 3 geworden) in einen integrativen Kindergarten. Hat selbst einen I-platz wegen Sprachentwicklungsverzögerung und globaler Retardierung. hatten Zeit zur Eingewöhnung, schrie dann trotzdem bitterlich als ich dann gegangen bin, danach die Tage weinte er beim Abschied. Alle sagen immer das gibt sich. Er ruft mich fast jedem Tag aus dem Kiga an, um sich nocheinmal zu vergewissern, ob ich ihn auch wirklich abhole. Habe ihn aber noch Nie einfach alleine gelassen oder bin zu spät gekommen. Nun sagt er aber nicht mehr, dass ich nicht gehen soll sondern jetzt sagt er jeden morgen, dass er sich nicht in den Kiga traut, weil da zu viele Kinder sind und es so laut ist. Wenn es besonders laut ist im Kiga fängt er auch an zu Weinen. Auch ist er sehr ruhig und beobachtend im Kiga. Alle sagen auch das ist normal. Sind das noch normale Eingewöhnungszeichen oder welche Zeichen lassen Erkennen, dass er einfach noch nicht so weit ist und er wirklich leidet
Hallo, das Vorbringen von Kopf- oder Bauchschmerzen, um morgens nicht in den Ki-ga gehen zu müssen, ist ein typischen Zeichen von Trennungsangst. Sie sollten das ernst nehmen und mit den Erzieherinnen darüber sprechen. Ihr Sohn ist immerhin zwar schon 3 Jahre, aber durch seine Entwicklungsverzögerung emotional und psychosozial womöglich eher wie 2 Jahre. Das heißt, er braucht ein viel längere Zeit der Ablösung. Gerade in einem Integrativ-Ki-ga sollte das frühkindliche Einmaleins verstanden werden. Viele Grüße
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