Mitglied inaktiv
Hallo Herr Posth, versuchten bei meinem Sohn im einzigen örtlichen Ki-Ga die sanfte Ablösung durchzusetzen ohne Erfolg da keine Akzeptanz. (Info: Sohn 4J1W alt, hochsensibel, gegenüber Fremden eher scheu im Volkmund würde man schüchtern sagen, sicher gebunden bei Mama und Papa, Ablösungsschwierigkeiten von Mama oder Papa, bis jetzt noch keine Ersatzbezugsperson vorhanden, zu anderen Kindern wenig Kontakt, möchte an der Hand laufen wenn fremde Leute in der Nähe sind z.B. in der Stadt oder auf dem Wochenmarkt, zieht sich eher zurück wenn Omas und Opas auf einmal zu Besuch kommen wegen Lautstärke) Haben Ihn dann im Lieblingskindergarten (praktiziert sanfte Ablösung, legt Wert auf christliche Werte) leider viel zu spät angemeldet, sodass wir eine längere Wartezeit in Kauf nehmen müssen. Möchten deshalb regelmäßige Kontakte zu Kindern herstellen, sowie die Beziehung zur Oma verbessern (Denkbare Ersatzbezugsperson). Sind wir so auf dem richtigen Weg? Tipps Ihrerseits Vielen Dank
Hallo, ja, so sind Sie auf dem richtigen Weg. Der Schritt von der Loslösung zur Ablösung in die Institution ist für schüchterne und ängstliche Kinder immer noch ein großer. Am besten macht man ihn dann im Vorfeld kleinschrittiger. Das geht über Familienangehörige oder vorsichtig eingewöhnte Babysitter, die mit dem Kind erst einmal auf den Spielplatz gehen und dann in den Zoo etc. Ist es richtig schwierig, müssen die Ersatzbezugspersonen erst einmal zum Kind nach Hause kommen und dort vorsichtig den Kontakt anbahnen. Es gibt also immer eine für das Kind glückliche Lösung. Viele Grüße
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