Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, unsere Tochter (fast 3 Jahre) muss jetzt leider in den Kiga. Bisher nach ihrem Buch „erzogen“. Leider gibt es keinen Kiga hier, der bereit ist die sanfte Ablösung zu versuchen. Die erste Woche ist bereits um (ohne Trennungsversuch, weil wir uns nicht haben wegschicken lassen). Eine weitere Woche dabei zu sein wird uns nicht zugestanden. Haben versucht die Erzieherinnen zu uns einzuladen, auch das wurde abgelehnt. Was können wir tun, damit unsere Tochter die auf sie zukommende Trennung mgl. ohne Schaden übersteht? Sie hat zurzeit viel Spaß im Kiga, will aber definitiv nicht alleine da bleiben. Ich muss nur drei Tage in der Woche arbeiten, hilft es wenn ich sie an den anderen beiden Tagen (Di, Mi. ) zu Hause lasse? Muss das laut Kiga, aber bereits zu Hause entscheiden, weil sie nicht wollen, dass man ein weinendes Kind wieder mit nach Hause nimmt. Danke für Ihr tolles Buch und Ihre hervorragende Arbeit hier!
Hallo, was Kindergärten da Eltern zumuten ist die Quadratur des Kreises. Unmögliches lässt sich nun einmal mit nichts möglich machen. So bleibt dann immer nur die Radikallösung oder das Sich-fügen. Einige Eltern nehmen ihre Kinder aus solchen Ki-gä wieder heraus, andere gehen bis zur Ki-ga-leitung und lassen sich einfach nicht rauschicken. Da die Eltern ja den Ki-ga bezahlen, haben sie auch Rechte dort, die sie umsetzen dürfen. Das Recht, ein weinendes Kind wieder mit nach Hause zu nehmen ist -für mich- ein Menschenrecht! Jeder, der anders argumentiert, muss sich den Verdacht einer Tolerierung oder Ausübung von Kindesmisshandlung anhören. Nach dem, was ich so alles gerade in der letzten Zeit über die Umgangsweisen von Erzieherinnen mit Müttern und Kinder gehört habe, muss ich einmal so deutlich argumentieren. Ich weiß, dass ich mir damit auch Zorn zuziehe, aber keine Fremdbetreuung kann eine Traumatisierung des Kindes wert sein. Ich kann Sie nur darin bestärken, Ihre und die Kinderrechte in der Einrichtung durchzusetzen. Viele Grüße und danke für Ihr Lob
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