Mitglied inaktiv
Hallo! Mein Sohn ist 3,5 Jahre alt und insgesamt ein ruhiges, intelligentes und sehr sensibles Kind, das ich bisher weitgehend im Sinne ihrer Theorie erzogen habe. Er geht seit 5 Wochen in einen Waldkindergarten. Wir haben vorher viel darüber gesprochen und die Vereinbarung getroffen, dass ich ihn morgens hinbringe, etwa 20 Minuten (bis zum offiziellen Morgenkreis) dableibe, damit er den mogendlichen Einstieg leichter findet und ich dann fahre. Er bleibt dann ca. 3 h allein da. Bis jetzt hat das gut geklappt (er hat sich auf den Kiga gefreut und ist auch sehr stolz Kiga-Kind zu sein) aber seit 2 Tagen erzählt er, dass ihn ältere Kinder ärgern (geschubst und aus der Sandgrube vertrieben) und obwohl die Erzieherinnen sich um ihn kümmern, hat er jetzt Angst (der Abschied fällt ihm schwerer) und ich weiß nicht, wie ich ihm helfen soll. Was kann ich tun, um ihm wieder mehr Sicherheit zu geben? Vielen Dank für ihren Rat... Zwerg 13
Hallo, Kinderkrippe, Kindergarten und Fremdbetreuung allgemein leuten ein wenig den Abschied ein von der totalen Sicherheit, die Eltern Ihren Kindern bieten möchten. Der eigene Einfluss verringert sich zugunsten des Außeneinflusses und den haben Eltern nicht mehr im Griff. Sie können in diesem Fall nur die Bezugserzieherin für Ihren Sohn bitten, ein wenig ihr wachendes Auge auf ihn zu richten. Wenn sie dann ungebührliche Übergriffe gegen ihn im Sandkasten oder wo auch immer registrieren kann, muss sie einschreiten und die Situation regeln. Das schaffen Kinder dieses Alters noch nicht alleine. die Erzieherin gibt zugleich ein Vorbild dafür ab, wie man in der Gesellschaft Konflikte regelt, nämlich mit Worten. Viele Grüße
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