Mitglied inaktiv
Hallo mein sohn, gerade vier geworden, geht in den Kindergarten. In seiner Gruppe sind zwei GROßE Kinder, gehen nächstes Jahr in die Schule, die nur noch auf Waffen, Schwerter, Kopf abschneiden, Mädchen fangen, Raufen, Boxen usw. fixiert sind. Damit mein Sohn dazugehört, nimmt er sich leider alle Eigenschaften an und findet das Cool. Ich habe schon mit den Eltern der Kinder geredet, aber die Interessiert das Verhalten der Kinder nicht. Die Erzieherin sagt immer nur, so schlimm ist das gar nicht ich kann meine Augen nicht überall haben usw. ich passe schon auf. Aber wie kann es sein das zwei ein Kind ein Schwert und eine Pistole für meinen Sohn bastelt und damit gespielt werden kann ohne das jemand was mitbekommt? Auch beschäftigt Sie die Kinder nicht, heißt im ganzen November haben sie kein einziges mal gebastelt, noch habe Sie groß gemalt oder andere lerndinge gemacht. Die Kinder müssen, wenn sie nicht draußen sind und da auch, sich sleber beschäftigen und Spielen oder so. Nun tritt überhaupt keine Besserung ein, eher eine Verchlechterung, ich erkenne meinen Sohn nicht wieder. Er ist Agressiv, Respektlos, sagt Schimpfwörter usw. Jetzt nach dem dritten Gespräch mit der Erzieherin habe ich es aufgegeben und frage mich nun was ich machen soll. Ich finde gerade jetzt ist die Zeit für meinen Sohn so prägent das diese nicht nur aus Gewalt bestehen soll. Was halten sie davon? Zeigt es nicht ein Desinteresse der Erzieherin an die Kinder? Auch ist der Umgangston nicht besonders, es wird oft vor den Kindern mit erhobenen Finger gestanden. Keine Herzlichkeit. Meine Überlegung ist meinen Sohn innerhalb der Kita die Gruppe wechseln zu lassen und wenn dies nicht gehen sollte Ihn ganz rauszunehmen, so ist es kein Zustand. Was würden Sie mir Raten, wie soll ich vorgehen bei der ganzen Sache? Oder ist es normal? Vielen Dank Gruß
Stichwort: Kampfspiele bei Kleinkindern Hallo, das Spiel mit Waffen gehört tatsächlich bis zu einem gewissen Grad zum Gebaren der Vorschulkinder dazu. Allerdings fallen auf diese Weise immer wieder die Kinder auf, die die Aggressivität auch zur Unterstützung ihrer Durchsetzungskraft nutzen. Es geht also keineswegs nur um ein Nachspielen urmenschlicher Triebbedürfnisse, wie es die Psychoanalyse gerne interpretiert. Das Verhalten spiegelt immer auch ein wenig den im Kind gerade erreichten Persönlichkeitsstand. Und Kinder, die sich aggressiv behaupten müssen, neigen dann auch im sozialen Spiel dazu, die Grundformen der Aggressivtät auszuleben. Da aber aggressive Strukturen in jedem Menschen angelegt sind, finden sich sehr schnell auch Mitmacher ein, wodurch dann eine Art Gruppendruck entsteht. Es gehört meines Erachtens zu den Aufgaben eines Ki-gas und damit zur Frühpädagogik, diese Zusammenhänge zu erkennen und mit den Kindern pädagogisch zu bearbeiten. Wenn in dieser Hinsicht der Ki-ga absolut versagt, sollte man sich durchaus überlegen, ob man sein Kind nicht besser woanders unterbringt. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Sehr geehrte Frau Henkes, vor ca. 2 Wochen haben wir vom Kinderpsychiater bei meinem Sohn eine ADHS Diagnose erhalten. Er war schon als Kleinkind immer sehr aktiv und impulsiv, jedoch wurde aufgrund seines Alters damals noch mit der Diagnose gewartet. Nun besucht er seit 5 Monaten einen neuen Kindergarten. Die ersten Monaten war wohl auch auffä ...
Sehr geehrte Frau Henkes, in meinem Kopf fahren die Gedanken Karussel und ich bräuchte tatsächlich einmal einen fachkundigen Rat von Ihnen; auch wenn ich weiß, dass die Situation von außen betrachtet sicherlich schwer einzuschätzen ist. Ich muss mir das alles von der Seele schreiben, es wird sicherlich lang.... Meine Zwillinge sind etwas über 3 ...
Liebe Frau Henkes, da einige Auffälligkeiten bestehen, mache ich mir Sorgen um meine Tochter, 4 Jahre alt. Beim Psychologen bzw. Ergotherapeuten muss ich bis zu einem Jahr auf einen Termin warten und die Kinderärztin konnte bisher auch nicht weiterhelfen. Es geht unter anderem darum: Sie spricht flüssig und im privaten Umfeld viel, aber im Kind ...
Schönen guten Tag Meiner Tochter (5) macht es ziemlich zu schaffen wenn sie im Kindergarten, oder auch beim Turnen welches sie nebenbei macht, einem anderen Kind die Hand geben muss. Sie war schon immer sehr zurückhaltend anderen gegenüber und mag auch kein Körperkontakt ausser bei uns Eltern, ihren Grosseltern, ihrer besten Freundin und ein pa ...
Hallo Frau Henkes, wir haben folgende Situation, unsere Tochter 5,5 Jahre möchte im Kindergarten wenn ein anderes Kind Geburtstag feiert und etwas zum Essen mitbringt oder beim gesunden Frühstück nichts essen. Gekommen ist es dazu weil sie vor einem Jahr als ein Geburtstag war sich übergeben musste. Seitdem möchte sie nichts mehr essen. ...
Liebe Frau Henkes, Erstmal vielen Dank, dass Sie sich immer wieder die Zeit nehmen uns Eltern zu helfen, um Situationen besser zu Verstehen und Handlungsempfehlungen geben. Das ist immer wieder eine große Hilfe. Ich wende mich heute bezüglich meines Sohne (fast 6 Jahre alt) an Sie. Er ist ein aufgeweckter Junge, der eigentlich immer sehr bel ...
Liebe Frau Henkes, unser Sohn hat seit September von der Krippe in den Kindergarten gewechselt, er ist jetzt 3 Jahre und 8 Monatr alt. Seit einigen Wochen ist er nachmittags nach dem Abholen weinerlich, jammert viel, beleidigt und kommandiert uns herum und alles eskaliert. Im Kindergarten macht er neuerdings keinen Mittagsschlaf mehr und i ...
Sehr geehrte Frau Henkes, unser Sohn ist 3,5 Jahre und seit Mitte September dieses Jahres in der Kita-Eingewöhnung. Anfangs war er sehr interessiert und wollte alles entdecken. Nach einer Störung in der Eingewöhnung, was ihn verunsichert hat (er musste in den Garten, obwohl er nicht wollte. Er wollte mich anrufen und durfte nicht) und durch ein ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Vielen Dank für die Möglichkeit, Ihnen Fragen stellen zu können. Mein Sohn ist jetzt 16 Monate alt und geht seit dem 14. Lebensmonat in den Kindergarten. Die Gruppe ist klein, die Eingewöhnung hat gut geklappt und er ist aufgeschlossen, neugierig und kontaktfreudig. Er geht von 8:30 bis 15 Uhr, anfangs nur bis 12. E ...
Hallo! Ich würde gerne ihre Einschätzung zu folgender Situation wissen. Meine Tochter ist gerade 4 Jahre alt geworden und geht seit Sommer in den Kindergarten. Davor war sie in der Krippe. Sie ist ein fröhliches, aufgeschlossenes Kind. Vor einem Jahr, da war sie gerade 3 Jahre alt, haben die Erzieherinnen mich darauf angesprochen, dass sie noch ...
Die letzten 10 Beiträge
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP