Mitglied inaktiv
Unser Sohn (fast 5 Jahre) spricht seit einem halben Jahr fast täglich über den Tod. Z. B.: Wer zieht in unser Haus wenn wir gestorben sind; Mama ich reparier dich, wenn du gestorben bist; Wer stirbt von uns zuerst... usw. Anfangs habe ich mir darüber keine Sorgen gemacht, weil es typisch für das Alter ist, daß man auch beginnt über den Tod nachzufragen. Aber doch nicht in dieser Häufigkeit??!! Oder? Es gab auch in unserer Familie in letzter Zeit keinen Todesfall. Ich habe vor einem 1/4 Jahr unser 2. Kind bekommen. Kann das irgentwie auch damit zusammenhängen. Unser Sohn fragt auch oft, was passiert wenn man jemandem Mund und Nase zuhält. Außerdem erzählt er ständig beim spielen, daß er verschiedene Tierbabys todtreten will und achtet dabei auf meine Reaktion. Kann seine Eifersuch so stark sein, daß wir Angst haben müssen, daß er unserem Baby etwas antut?? Würden Sie die tägliche Fragerei über den Tod unterbinden. Bis jetzt habe ich die Fragen immer beantwortet, aber ich habe keine Lust mehr jeden Tag über das Sterben nachzudenken. Danke für Ihre Antwort. Line
Hallo, es wäre naheliegend anzunehmen, das das Thema im Kindergarten, etc. an ihn herangetragen worden ist. In diesem Alter fangen die Kinder langsam, sich solche "End"fragen zu stellen, allerdings auf einem sehr kindlichen Niveau. Es geht Ihnen nicht so sehr um den endgültigen Abschied aus dem Leben, sondern mehr um die Zustände tot und lebendig, kaputt und heil, etc. Daher auch diese Fragen. Man muß schon bereitwillig alle diese Fragen auf eben diesem kindlichen Niveau beantworten. Z.B. alte Menschen sterben gewöhnlich vor den jungen usw. Der Effekt des Todes und der Zerstörung wird geistig auch auf reale Zusammenhänge angewandt, wobei es naheliegt, daß das Schwächste am leichtesten zerstörbar ist. Also auch Tierbabys. Ich würde nicht so weit gehen, diese Phantasien mit dem eigenen Geschwisterchen zusammenzubringen, wenn es nicht klare Hinweise dafür gibt. Viele Grüße
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