Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, für meinen Sohn (wird in 2 Monaten 4 J.) muss ich die sanfte Ablösung leider gegen den Willen der Erzieherinnen durchsetzen. Uns wird gesagt, weil ich als Mutter dabei sei, wollten einige andere Kinder auch wieder, dass ihre Mutter mitkäme. Andere Kinder würden sich auflehnender verhalten, nur weil ich da wäre usw. Das Prinzip der sanften Ablösung wird nur kritisiert. Sie wollen auch nicht, dass sich erstmal nur eine Erzieherin intensiver um ihn kümmert, sondern es bemühen sich abwechselnd alle 4 um ihn, es sollen alle gleichwertig sein. Kann das so auch funktionieren? Er hat Interesse am Kiga und ist aufgeschlossen, antwortet allen Erzieherinnen und spielt, wenn ich im Hintergrund bin. Wir sind seit 1 Woche für ca. 2 Stunden dort. Mein Sohn möchte noch nicht alleine dort bleiben. Jetzt versucht die Kindergartenleiterin uns zu einer (vorzeitigen!) Trennung zu überreden. Ich habe das Gefühl, das würde das Vertrauen zum Kiga nur zerstören. MfG
Hallo, auch dieses Argument gegen die sanfte Ablösung ist ein "alter Hut". Die Erzieherinnen widersprechen sich aber damit, denn sie geben damit zu, dass eigentlich alle Kinder nich reif genug für Trennung sind. Andererseits machen sie jeder Mutter den Vorwurf, nur ihr Kind zeige diese Probleme. Das Bezugserzieherinnen-Prinzip gilt tatsächlich erst einmal für die frühe Fremdbetreuung, also nicht für 4-jährige. Aber einige von denen brauchen auch noch eine konstante Bezugsperson in der Einrichtung. Das sollte eine pädagogisch ausgebildete Kraft wissen. Man muss also die neuen Kinder beobachten und schauen, welche schon sozial reif genug sind und welche noch der "Nachhilfe" bedürfen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Erziehungsvorstellungen und die Angebote der Einrichtung nicht zusammenpassen, sollten Sie besser eine andere Einrichtung wählen. Für ein Kind und sein Wohlbefinden hängt viel davon ab. Viele Grüße
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