Mitglied inaktiv
Mein Sohn Benjamin(3 J. 10 M.) geht seit Oktober 07 in den Kiga. Er ist noch nie gerne gegangen,immer mit vielen Tränen oder zumindest Protest. Seit ein paar Wochen hat sich das verschlimmert. Die Abschiedszenen werden immer "dramatischer", er klammert sich an mich, läuft mir fast hysterisch schreiend hinterher und sagt er hat Angst und dass er mich so furchtbar vermißt.Zuhause ist nichts außergew. vorgefallen. Ich habe schon öfters mit d. Erzieher geredet, der aber meint,es handele sich dabei um ein Problem zwischen mir und meinem Sohn u.da würden sie überhaupt nicht eingreifen; sprich:er wird von ihnen nicht angesprochen, um ihn von mir abzulenken od.mal bei der Hand genommen, schlicht getröstet.Nach Gespräch mit d.Leitung ist nun eine Person morgens für ihn zuständig.Ich habe aber erleben müssen, dass er mir schon zweimal einfach nur weinend fast "weggerissen" wurde u.auch sonst scheint mir wenig Gefühl dabei zu sein. Sobald ich weg bin, ist angeblich alles gut.Was raten Sie?
Hallo, in solchen Fällen hilft nur die Unterbrechung des Ki-gas. Trennungsangst hat die Tendenz, sich unter ungünstigen Bedingen immer weiter zu verstärken und auch auszuweiten (z.B. auf andere Situationen, auf das Schlafverhalten usw.). Abgesehen von den unangenehmen Angsterscheinungen beim Kind selbst, haben auch Sie in Zukunft u.U. jede Mange Probleme. Für die wird sich aber der Erzieher (?) oder die Erzieherin nicht mehr interessieren. Die wollen nur Ihre Arbeit schnell und konfliktfrei durchziehen. Offenbar existieren dort auch keine Kenntnisse über die psychischen Besonderheiten bei Kleinkindern, so dass keine Angebote an Sie kommen, eine gemeinsame Strategie zu entwickeln. Die notorische Aussage, das Kind beruhige sich ja, wenn die Mutter fort ist, löst keine Probleme, sondern schiebt das Problem nur weiter in das Kind hinein. In meinem gezielten Suchlauf gibt es weitere Informationen zum Thema Trennungsangst. Viele Grüße
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