Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

KiGa-Eingewöhnung wie soll ich mich verhalten?

Frage: KiGa-Eingewöhnung wie soll ich mich verhalten?

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo, mein Sohn (Oktober 3) geht seit einigen Wochen in den KiGa. Die ersten drei Wochen verliefen dank der sanften Ablösung und einer liebevollen Erzieherin gut. Aufgrund von Herbstferien waren allerdings nur 10 Kinder in seiner Gruppe. Er spielte fröhlich ca. 3-4 Stunden im Kindergarten. Danach 2 Wochen krank. Nach dieser Erkrankung brachte ich ihn montags in den KiGa (22 Kinder) und mein Sohn bat mich zu bleiben, seinem Wunsch kam ich nach. Er kam häufiger zu mir und suchte meine Nähe. Seit diesem Tag (seit 2 Wo) werden sein Weinen und sein Anklammern immer schlimmer. Sobald seine Erzieherin kommt, beginnt er stark zu weinen, versucht unter meinen Pullover zu kriechen, schreit, dass ich ihn verstecken solle. Ich möchte bei ihm bleiben, doch die beiden Erzieherinnen haben mir am Freitag eröffnet, dass sie denken, dass ich störe und seine Sehnsüchte (nach mir) durch meine Präsenz verstärke. Sie wollen, dass ich Montag gehe, ihn weinen lasse oder im Januar erneut probiere. Was tun?


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

Beitrag melden

Hallo, dann würde ich es im Januar wieder probieren, wenn Sie sich das leisten können. Diese Einbrüche in der Ki-ga-Selbstständigkeit nach Krankheit oder aber auch nach längeren Ferienzeiten kommen häufig vor, und manchmal versteht man nicht, warum das geschieht. Denn geändert hat sich eigentlich nichts. Es muss wohl damit zusammenhängen, dass das Kind während der Ki-ga-pause merkt, auf was es zu Hause verzichtet und kann dann auf einmal vergleichen. Und da wählt es dann das Zuhause. Wären die Ki-ga nun so flexibel und könnten akzeptieren, dass ein Kind einfach einmal ein paar Tage zu Hause bleibt und das noch einmal genießt, dann kämen fast alle diese Kinder wieder. Leider reagieren die Erzieherinnen aber mit Entweder-oder und nicht mit Sowohl-als auch, und dann bleibt den Eltern gar nicht anderes ü+brig, als eine größere Pause einzulegen. Aber Sie können ja mit Ihrem Ki-ga noch einmal diskutieren. Viele Grüße


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo! Habe 1 Frage bezügl. 3-jähr.Sohnes. Seit 3.1. im KiGa. War im Dez. 2x schnuppern mit dabei in der Gruppe. Ab Jan 2 Tage vor der Tür. Sohn kam ab und zu raus, kuschelte, wieder rein. Am 3.Tag ging ich 45 Min heim, da alles problemlos, nie Weinen. Wenn er mitbekam, dass ich wieder da war, wollte er noch nicht heim. Auf gut 2 Std gesteigert. Na ...

S g Hr Dr. Posth, seit Feb versuchen wir, unsere Tochter 2J3M in der Krippe einzugewöhnen. Ich darf im Nebenraum (Scheiben/ Tür) warten.Zuerst lief es gut, sie blieb nach 3 Wochen 2 Stunden allein dort (3x), wurde dann eine Woche krank. Danach war Bezugserzieherin weg (Kur) und sie fand nicht genug Kontakt zu Erzieherin 2 u 3. Bin wieder geblieben ...

LieberDr.Posth, unser Sohn(4,5J,lange Schreib.,schw.Temp.,hochsens.,TA,forumsgem.erz.,)hatte vor 9 Mon.eine leider unsanfte Eingew. in den Kiga.Hier nicht anders mögl.,Wechsel auch nicht.Erz.mit starren Regeln.Verh.des Sohnes zu Hause zunächst hoch aggressiv u. regressiv.Agressivität verbessert.Aber,sehr bestimmend."Ich will wie ich will".Ausflüge ...

Hallo Dr med Posth, Sohn (15 M) genießt bedürfnisorientierte Erziehung,von daher paßt es mir gar nicht IHN weinend zurück zu lassen. Eingewöhnung verlief wie folgt 1Woche:waren für 1/1.5std bei der Tagesmutti zum Spielen,Sohn erkundete den Raum und das Spielzeug,kam aber auch ab und zu mal "Mama tanken". 2W,am 2. Tag Trennung, hierbei musste ic ...

Lieber Herr Dr. Posth, Unser Sohn ist drei geworden und wir machen eine Kita Eingewöhnung (seit einer Woche). Die Erzieherin will nächste Woche, dass ich einfach für eine Stunde ganz weggehe,obwohl er bis jetzt nur weint und keinerlei Kontakt hat zur Erzieherin. Nach einer dreiviertel Stunde sagt er dass er heim will bzw. er fängt an zu "randalier ...

Sehr geehrte Frau Henkes, mein Sohn ist 2 Jahre und 4 Monate alt und geht seit 4 Wochen in den Waldkindergarten (2x 4 Stunden und 2x 6 Stunden). Die Eingewöhnung lief gut und ist eigentlich schon abgeschlossen. Er weint mittlerweile morgens nicht mehr beim Abschied und die Rückmeldungen der Erzieherinnen sind durchweg positiv, ab und zu weint e ...

Liebe Frau Henkes, es ist nicht das erste Mal, dass ich Ihnen schreibe. Das letzte Mal ziemlich genau vor einem Jahr. Da hatten Sie empfohlen, meine Bedenken mit dem Kinderarzt zu besprechen. Ich ließ noch 3 Monate vergehen, in der Hoffnung unsere Situation würde sich bessern, was sie aber nicht tat. Nach einem kurzen Gespräch hatte der Kinderarz ...

Hallo Frau Henkes, unsere Eingewöhnung ist leider sehr schwierig. Meine Tochter ist 18 Monate alt und wir sind mittlerweile in der sechsten Woche der Eingewöhnung. Die Trennungen klappen leider nicht gut. Sobald ich mich verabschiede, fängt sie an zu schreien. Ich glaube in der Nacht, hat sie damit mittlerweile auch zu tun.  Die Erzieherin mein ...

Meine Tochter drei Jahre alt ist seit einer Woche in der Kindertagesstätte und sie ist hat die Eingewöhnung gemacht mit dem Papa und alles hat eigentlich sehr gut geklappt. Sie hat auch einen Kollegen sofort ein kleinen Jungen sich sehr befreundet und am Freitag hab ich sie dann das erste Mal abgeholt und sie hat gar nicht geweint oder nach mir gef ...

Liebe Frau Henkes, ich würde Sie gerne um eine Einschätzung zu meinem 4½-jährigen Sohn bitten, weil mich sein Verhalten zunehmend beschäftigt. Mein Sohn ist ein ausgesprochen kluges, wissbegieriges Kind mit einem sehr großen Wortschatz. Er kuschelt gern, liebt Bücher und Geschichten und Rollenspiele , ist witzig und sehr genau. Er ist sehr gefü ...