Ricardo1
Hallo Herr Dr. Posth, nochmal zu oben stehender Frage: Ihre Vermutung von Konflikten im Kindergarten könnte passen. Er sagt mir in der letzen Zeit öfter, er wolle lieber bei mir sein. Er hätte Sorge geärgert zu werden. Die Erzieherinnen erzählen auch er sei zurückhaltender, obwohl er morgens von seinen Freunden freudig begrüßt wird. Wir sind hier am Ball. Das Thema mit der Sauberkeit hat sich geklärt. Er war von heute auf morgen am Tag und nachts sauber und trocken. Aber wir gewöhnt man eine Habituation genau ab uns vor allem wann? Ist es jetzt der richtige Zeitpunkt oder besser noch 3 bis 4 Wochen warten? Woran würde ich eine schleppende Loslösung erkennen? Er sagt selbst Mama und Papa wären gleichwichtig, spielt viel mit Papa und geht mit riesen Begeisterung mit Ihm zum Kinderturnen, aber zu Bett gehen und Trösten hat er doch am liebsten von Mama?! Herzlichen Dank!
Hallo, Ihre Rückverlinkung gelingt nicht, auch wenn ich "htm" ergänze. Irgendetwas ist falsch. Ich versuche es so: Schleppende Loslösung erkennen Sie an anhaltender Anhänglichkeit, die im Widerspruch zu einer gewissen Aggressivität steht, an Unselbstständigkeit und innerer Unausgeglichenheit und/oder an regressiven Erscheinungen (s. gezielter Suchlauf). Habituationen abzugewöhnen ist problematisch. Am besten gelingt es, wenn man einen etwa gleich starken positiven Reiz dagegen setzt, wozu man natürlich ein passendes Angebot zu machen hat. Ansonsten gibt es je nach Alter die Einrichtung bestimmten Regeln und das Prinzip des Ermahnens, wenn die ausgehandelte Regel geborochen wird. Autoritäre Eingriffe verbieten sich. Wenn eine Kind gerade einen wichtigen Entwicklungsschritt geschafft hat, sollte man in der Tat mit der nächsten Herausforderung warten. Das eine muss sich erst einmal richtig etabliert haben und sozial eingespielt. Viele Grüße
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