Mitglied inaktiv
Mein Sohn (seit Ende August 3 Jahre alt) geht in den Kindergarten. Es geht ihm noch ab und zu was in die Hose und außerdem ist sonst eher ein unruhiger. Er freut sich wahnsinnig über alles, strahlt fast immer und hüpft viel durch die Gegend. Nun meinte die Erzieherin er sollte wegen seiner Unruhe (sie meint daher kommt es auch, dass er ab und zu noch in die Hose macht) zur Ergotherapie gehen. Ist das wirklich nötig ? Muss man das selber bezahlen und wenn ja wieviel ? Außerdem meinte die Erzieherin noch dass er in seinem Sozialverhalten etwas im Entwicklungsrückstand ist. Wie kann ich ihm dabei helfen sein Sozialverhalten aufzubessern ? Hätte ich ihm das Sozialverhalten anerziehen können/müssen ? Sie sagt z.B. dass er noch sehr mit sich selbst beschäftigt ist, mit jedem mitgehen würde und oft Kinder Schubst. Sie meint das wäre für ihn eine Art der Kontaktaufnahme. Was meinen Sie dazu ? Danke für Ihre Antwort Martina
Liebe Martina, das ganze klingt etwas nach einer psychologisch sehr vordergründigen Interpretation frühkindlicher Verhaltensweisen. Es gibt zwar für mich nur sehr wenig Anhaltspunkte aus Ihrer Beschreibung, ich würde aber vermuten, daß Ihr Sohn mit der sozialen Situation im Kindergarten, das heißt mit dem Gruppengeschehen, noch etwas überfordert ist. Mit sseinem Selbstbewußtsein hat das schon etwas zu tun. Wie man das födern kann, dazu bitte im Suchlauf unter "Selbstbewußtsein" einmal nachlesen. Prinzipiell kann man natürlich alle erzieherischen Aufgaben delegieren, aber das wird weder dem Kind noch den Eltern gerecht. Und bezahlen kann das auch niemand. Insofern ist Ergotherapie zunächst einmal völlig unangemessen für die Behandlung der Schwierigkeiten Ihres Sohnes. Ist er überhaupt freiwillig in den Kiga gegangen? Gab es eine sanfte Ablösung. Hat Ihr Sohn im Kiga eine Ersatzbezugsperson? Das wären wichtige Voraussetzungen für sein Bestehen in den Gruppenauseinandersetzungen. Vielleicht schreiben Sie noch einmal. Viele Grüße
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