Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Einschlafen und ständiges aufwachen

Frage: Einschlafen und ständiges aufwachen

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Guten Morgen! Unser Sohn 6 1/2 Monate alt ist kein guter Schläfer und das seit Beginn an. Seit seiner Geburt habe ich nicht länger als 3 Stunden geschlafen (bis auf knapp 2 Wochen ganz am Anfang, da schlief er 5 Stunden), aber es sind eher immer knapp 2 Stunden. In letzter Zeit gab es Nächte da wachte er jede 30-60 Minuten auf. Ich denke nicht dass er jedes mal Hunger hat oder das nuckeln braucht - er ist ja tagsüber auch dann müde. Ich glaube es ist Gewöhnung. Eine Zeit lang konnten wir ihn mit kuscheln zum einschlafen kriegen, aber länger geschlafen hat er auch nicht. Er schläft im Bett mit einer Seite offen neben unserem Bett, wird einschlafgestillt (was ich aber wirklich nicht mehr möchte) und nimmt keinen Schnuller. Wenn mein Mann ihn lange rumträgt, schläft er ein. Aber ablegen kann man ihn nicht. Ansonsten weint er im Bett so lange bis er die Brust bekommt. Ritual und Tagesrythmus sind vorhanden. Welchen Rat können Sie uns hier geben? Vielen dank im voraus. Liebe Grüße, Jersey


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Jersey, auch wenn Sie es vielleicht nicht gerne hören, aber Ihr Sohn verhält sich wie ein ganz normaler Säugling. Neben dem Saugen ist das Getragenwerden der stärkste Reiz, um einen Säugling zur Ruhe zu bekommen. Und da sich ein Säugliing noch nicht selbst beruhigen kann, muss er zwangsläufig viel getragen werden. Beim Schlafen hilft ihm ein Bettchen auf Rädern, das man herumschieben kann oder eine Wiege, wie man sie früher hatte. Ein starres und oft noch kühles Bett ist nicht gerade die Leidenschaft eines Säuglings. auf das einschlafstillen als Teil des Abendrituals sind die Säugling bis weit ins 2. Lebenshalbjahr angewiesen. Sie können aber mit Geduld Ihren Sohn an einen Nuckel und auch an eine Wasser- oder Teefläschchen gewöhnen. Das entlastet Sie. Viele Grüße


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