clara_2012
Hallo Hr. Dr. Posth, Danke f. Ihre Antwort: http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/Einschlafprobleme-Baby-14-Wochen_49164.htm. Zum Stillen Folgendes: stille 5-6mal pro Tag (von Anfang an nach Bedarf). Früh zwischen 6-8 Uhr je nachdem wie meine Tochter wach wird. Danach alle 3,5-4 h. Nach dem abendlichen Stillen haben wir Sie ins Bett gelegt (mit den beschriebenen Problemen). Schläft abends nur nach d. Stillen, da sie dann am zufriedensten ist. Tags ist sie eher noch 1,5h aktiv und schläft dann. Hunger zeigt sie nach 3-3,5h indem sie unruhig wird und anfängt zu quengeln. Könnte es sein, dass sie Angst im Dunkeln hat? Mir fällt das manchmal auch in den Abendstunden auf, dass sie anfängt zu Weinen, wenn es dämmrig wird. Schalten wir das Licht an, scheint sie sich wieder wohler zu fühlen. Jetzt lasse ich abends das Licht an, wenn ich sie ins Bett lege, nach ca. 15 Min. Kopf streicheln u. Hand halten, schläft sie. Stehe nicht mehr auf, sondern lese ca. 1h. Stört das Licht den Tiefschlaf?
Hallo, es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Dämmerung oder Dunkelheit Angst auslöst, es ist aber gesichert, dass die Nichterreichbarkeit der Bindungsperson Angst auslöst. Das Weinen in den Abendstunden ist anders zu erklären als mit den Lichtverhältnissen. Und für den Bindungserhalt sorgen Sie ja schon. Das heißt aber, dass Sie Ihre Tochter, wenn sie abends ins Bett kommt und nicht gleich schläft, immer wieder aufsuchen müssen und sich ihr zeigen müssen, egal ob sie weint/ schreit oder nicht. Das Licht können Sie anlassen, sollten es aber dimmen oder abdecken. Das Gehirn braucht schon eine gewisse Dunkelheit, um die Produktion des Schlafhormons Melatonin anzukurbeln. Viele Grüße
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