Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, kürzlich war ich mit unserem Jüngsten (18 Monate) im KH, kleine OP. Dort habe ich wieder einmal erlebt, dass ich zum Blutabnehmen und Venenzugeang legen das Behandlungszimmer verlassen musste. Ich hinterfragte dieses und erhielt die Antwort, das wäre "Psychologie". Die Mutter -Kind Bindung leide, wenn dem Kind Schmerzen zugefügt wird und die Mutter tatenlos daneben stehe. Deshalb sollte man erst nach dem "Pieks" als Trösterin wieder in den Raum kommen. Ich persönlich sehe das anders, gerade da ich keine hypernervöse Mutter bin, sondern ganz ruhig "Händchen halte" und somit meinem Kind in der schmerzhaften Situation als sichere Basis zur Verfügung stehe. Was sagen Sie dazu? Vielen Dank schon mal
Hallo, auch ich bin da anderer Meinung. Der Moment der Trennung, wenn die Mutter herausgeht, und das Kind alleine den Pflegekräften und Ärzten gegenübersteht, ist der schwierigste für das Kind. Das Kind fühlt sich von der Mutter verlassen und seinem Schicksal ausgeliefert. Daher ist es von großer Wichtigkeit, dass die Mutter dabei bleibt und die Belastung mit dem Kind durchsteht. Natürlich ist es von großer Bedeutung für das Gelingen der Blutabnahme oder was auch immer gemacht werden soll, dass die Mutter ruhig bleibt und nicht den Arzt irrtiert oder ihm gar in die Hand fällt. Aber meistens fühlen sich die Ärzte und Schwestern von den Mütter beobachtet oder kontrolliert und schicken sie deswegen hinaus. Die "Psychologie" wird nur vorgegeben, damit ihr Ansinnen überzeugender klingt. Viele Grüße
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