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Lieber Herr Posth, Ich habe gerade mein Wochenbett beendet. Ich hatte eine sehr schöne Hausgeburt mit Hebamme, ältere Tochter & Mann waren allerd. nicht anwesend, da sie einige Tage vor der Geburt bes. anhänglich wurde. Die ersten Tage waren anstrengend. Sie geht sehr lieb mit ihrem kleinen Bruder um, am 2. Tag hat sich die Entthronung in einer Hauattacke geg. mich geäußert In der Zeit d. Wochenbetts unternahm mein Mann mit ihr tagsüber etwas. Morgens&Abends habe dann ich mit ihr gespielt, während der Kleine in Hörweite in einem anderen Zimmer schlief (Familienb.) od. hatte ich ihn auch situationsbedingt neben uns auf seinem Fell liegen od. am Arm. Situation hat sich nun eingependelt u. ich bin "nur" fürs abendl&morgendl Spielen zuständig. Ist das alles in Ordn. so? Mein Mann arbeitet v. zu Hause aus ist also weiterhin verfügbar. Od. sollte ich sie a. Anfang nur in die Pflege des kleinen Bruders einbeziehen? Ich hoffe auch, dass der kleine Bruder dadurch nicht zu kurz kam? Unsere Tochter ist 2 Jahre und 9 Monate alt. Danke & v. Grüße
Hallo, er freut mich, dass Sie eine schöne Hausgeburt hatten. Eine Hausgeburt ist heutzutage etwas eher Seltenes. Das Einbinden des älteren Geschwisterkindes in die Pflege des Neugeborenen und kleinen Säuglings ist grundsätzlich richtig und auch wichtig. Das hat nicht nur mit dem "Entthronungsphänomen" etwas zu tun. Es geht auch darum, dass das ältere Kind daran "wächst" und sich als Helfer wichtig fühlt. Dadurch kann es sich selbst aufwerten (positiv attributieren) und hat eine Gewinn für sein Selbst. Auch der kleine Bruder hat natürlich etwas davon. Viele Grüße
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