Mitglied inaktiv
Guten Tag! Mein Sohn kam drei Monate zu früh zur Welt! Im Moment schreit er morgens im Schlaf zeimlich heftig! Kann ihn kaum beruhigen, und muss ihn meistens wach machen. Das dauert aber auch immer sehr lange. Kann es sein, das er im Schlaf noch immer etwas verarbeiten muss? Nach seiner Geburt musste er zweimal operiert werden? Der Tagesablauf gestaltet sich immer sehr ruihg. Er ist halt schnell überreitzt und versuche ihn langsam an etwas Trubel zu gewöhnen! Würde mich über eine Antwort freuen! Liebe Grüße Lausemaus
Hallo, mit Sicherheit muß ein Säugling, der gleich am Anfang seines Lebens Operationen über sich ergehen lassen mußte, vieles verarbeiten. Das Fatale ist, er kann es nicht. Die Natur läßt ihm nur die Gefühle und bietet ihm keine rationalen Instrumente zur Verarbeitung. Daher schreit er scheinbar unerklärlich und im Schlaf (wobei er noch nicht richtig tief schläft) und erlebt dabei das Wiederaufkommen der Gefühle, die ihn bei den Eingriffen im Krankenhaus ereilt haben. Sie können nur eins tun, mit ihm in solchen Zuständen geduldig umgehen, ihn streicheln, herumtragen, ruhig mit ihm reden usw. Vielleicht hilft auch ein Teefläschchen oder der Schnuller. Auf keine Fall dürfen Sie ihn schreien lassen. Das würde sein Verhalten drastisch verschlimmern. Mit der Zeit hat Ihr Sohn dann soviele positive Gefühle in Ihrem Arm und an Ihrer Brust(?) entwickelt, daß langsam ein Teil seiner negativen Gefühle getilgt worden sind. Automatisch wird alles besser, und er wird immer weniger schreien. Viele Grüße
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