Mitglied inaktiv
Hallo Hr. Dr. Posth, meine Tochter (2J. 4M.) ist in letzter Zeit sehr,sehr anhänglich. Es kam plötzlich von einem Tag auf dem anderen. (Wir waren damals bei der Uroma). Wenn Fremde zu uns kommen (d.h. alle - auch Oma's und Opa's, die sie wirklich gut kennt gehören dazu), weicht sie keinen Millimeter von meiner Seite. Sie macht die Augen zu,fängt an zu meckern, klammert sich wie ein kleines Äffchen an mich, versteckt ihren Kopf bei mir (ich nehme sie auf den Arm), und hört nicht mehr auf. Das kann sich durchaus mal locker bis zu ein,zwei Stunden manchmal auch mehr hinziehen. Wahlweise sitzt sie in irgendeinem Zimmer, weint und ruft nach mir, traut sich aber nicht rauszukommen. Wenn wir allerdings alleine sind (auch mit Papa) ist sie die allerliebste. Sie beschäftigt sich viel alleine, hilft uns viel, und wir spielen auch viel mit ihr. Nur wenn wir Besuch bekommen, oder wir irgendjemanden besuchen, ist das Chaos groß. Ich habe sie auch schon gefragt, aber da sie gerade erst mit dem Reden so richtig anfängt, kann sie mir nicht antworten. Wir haben uns bisher viel mit ihr beschäftigt, waren auch immer für sie da, haben sie viel rumgetragen usw. Die Trotzphase haben wir auch sehr gut überstanden - es gab nur ganz selten irgendwelche Tobsuchtsanfälle. Wir wissen einfach nicht was in ihr vorgeht. Seit einem halben Jahr hat sie einen Bruder, zu dem sie auch sehr lieb und nett ist. Ist es vielleicht Eifersucht? Vielleicht können Sie uns einen Tipp geben? Vielen Dank Angela
Liebe Angela, die Gründe für dieses Verhalten sind von hier aus sehr schwer herauszufinden. Auf jeden Fall sieht es so aus, als sei die Entwicklung zum Selbst und zur Selbständigkeit im Augenblick blockiert. Falls das Geschwisterkind die Ursache ist, dann nur, wenn durch seine Geburt Ihre Tochter einen wichtigen Vorteil aufgeben mußte, z.B. Schlafen im Elternbett, o.ä. Die persönliche Verunsicherung beschwört das alte Fremdeln und Angst wieder herauf und dementsprechend verhält sich Ihre Tochter. Am besten Sie finden selbst heraus, was für einen Nachteil Ihre Tochter erlitten hat. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Nochmals hallo Hr. Dr. Posth, das mit dem Elternbett hatten wir auch schon überlegt. (Sie zog mit 21 Monaten von selbst aus, - der Bruder kam einen Monat später zur Welt - , liegt aber weiterhin auf einer Matratze neben uns. Wir haben sie kurzerhand wieder bei uns einquartiert, aber das hat auch nichts geändert. Jetzt schläft sie wieder neben uns, in ihrem Bett). Besteht die Möglichkeit, daß ein einmaliges Erlebnis so heftige Reaktionen auslösen kann? Mir fällt im Moment meine Eltern ein, die einmal auf Vroni ca. 5 Stunden aufgepaßt haben. Ich habe sie noch nie so verheult gesehen, (verschwollene Augen). Meine Eltern meinten sie "hätte ganz schön Ausdauer" im Schreien (so wie ich früher). So ein Verhalten kenne ich nicht (!) von meiner Tochter. Soll ich meine Tochter in Zukunft einfach in ihrer Anhänglichkeit akzeptieren, und ihre Bedürfnisse so weit als möglich erfüllen? Schimpfen hat, denke ich sowieso keinen so rechten Sinn, es hat ja auch nicht wirklich was mit einen "eigenen Kopf haben" zu tun - oder? Wäre es auch besser für sie, wenn ich vorerst mal mit ihr überwiegend zu Hause bleibe? (Wäre auch kein Problem)Wie schon gesagt, wir sind etwas ratlos ... Nochmals vielen Dank für Ihre Mühe Viele Grüße Angela Übrigens finde ich ihre Antworten immer sehr, sehr gut. Konnte mir schon viele Tipps bei Ihnen holen ;-)
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