Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Angst vor vielen Dingen

Frage: Angst vor vielen Dingen

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Hallo, mein Sohn (4,5) hat schon seit langer zeit extreme Angst vor Hunden und anderen Tieren. Eine zeitlang war dies besser, aber jetzt ist es wieder sehr schlimm. Wenn ihm ein Hund entgegenkommt, fängt er an zu schreien, will am liebsten auf dem Arm. Vor 2 Wochen kam uns ein Hund ungeleint entgegen, jetzt hat er Angst das könne wieder passieren. Wir können kaum noch spazieren gehen, ohne das er immer wieder die Angst äußert, es könne ja wieder ein Hund kommen. Gestern sind wir im Wald spazieren gegengen, da wollte er gar nicht mit, aus Angst es könne ihm ja ein Fuchs entgegenkommen, außerdem fand es er zu dunkel. Wir sind dennoch gegangen, aber er hat dabei die ganze Zeit gemeckert und eine Anspannung war ihm deutlich anzumerken. Jetzt ist es ja so, daß er durch seine Angst viele Dinge vermeidet und ich auch schon beginne zu überlegen ob wir z.b. an bestimmten Stellen spazieren gehen können, da uns ja ein Hund entgegenkommen könnte. Wie verhalte ich mich richtig? lg Sandra


Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Sandra, jetzt den Radius des Spazierengehens einzuschränken, um der potenziellen Gefahr auszuweichen, wäre falsch. Denn dieser Radius wird dann mit der Zeit immer kleiner, da Angst die Eigenschaft hat, sich auszuweiten. Richtig wäre es, der Gefahr zu begegnen, sie aber dann durch geschicktes Handeln und gutes Vorbild einzudämmen. Das ist natürlich nicht so leicht. Was die Angst vor Hunden angeht, gibt es Behandlungsanbieter, die sog. Therapie-Hunde besitzen. Ich habe es noch nicht versucht, aber über´s Internet können Sie sich einmal informieren. Auch bei Ihrer Erziehungsberatungsstelle könnte Sie einmal nachfragen. Sie können Sie gerne wieder melden, wenn nichts funktioniert. Viele Grüße


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