Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

abendliches Schreien

Frage: abendliches Schreien

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Lieber Dr. Posh Mein Sohn,7M,temperamentv.,neugierig,gut entw.,lacht gerne,hat abends lange Schreiphasen(oft mehr als 1Std) Nicht zu beruhigen,wird getragen,nie allein gelassen.Ablenk.hilft manchmal kurz.Ärztin meint er verarbeite den Tag,mache mir trotzd. Sorgen Ich hatte nach Geb.Depression,suchte schnell Hilfe,,jetzt alles gut.Er schrie anfangs viel, laut Def.kein Schreikind.Er wurde nie vernachlässigt,bekam immer Zuwendung,Trost. Hatte starke Blähungen und jetzt immer noch empfindlich,pupst viel. Mache mir Vorwürfe weil er anfangs sicher meine Traurigkeit gespürt hat.Allerdings ist er tagsüber sehr fröhlich.Wie kann ich ihm helfen? Er schläft gut, tagsüber 2 Std,Nachts durch( Im Beistellbett bei uns) Ansonsten gesund,motorisch sehr fit(Krabbelt seit 6.M., bewegt sich viel und gerne) Wir gehen viel raus.Wir haben einen relativ strukturierten Tag, spielen viel miteinander etc. Habe Angst dass er durch das Schreien einen" Knacks" bekommt.Wie kann ich ihm helfen? Danke


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, am besten, Sie machen einen einfachen Test und geben Ihrem Sohn 2 Stunden vor dem Zubettbringen 75mg Paracetamol als Zäpfchen. Geben Sie ihm auch mittags und nachmittags noch einmal Lefax oder sab simplex und schauen, was passiert. Schreiben Sie dann gleich Montagmorgen, was das bewirkt hat und ob das Schreien nachgelassen hat. Dann können wir daraus schließen, dass die Ursache mit größter Wahrscheinlichkeit körperlich ist und nicht seelisch, wie Sie befürchten. Und dann können wir entscheiden, wie weiter vorzugehen ist. Viele Grüße


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