Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

3. Versuch Schlafen und Überdrehthei

Frage: 3. Versuch Schlafen und Überdrehthei

dreamteam468

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http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/Http-www-rund-ums-baby-de-entwicklung-Frueherkennung-ADHS-35-Jahre-48172-htm_48222.htm Der Wurm ist drin, vor zwei Wochen haben Sie vergessen, die o.a. Frage zu beantworten und letzte Woche kam ich nicht durch. Es wäre wirklich schön, wenn sie uns helfen könnten, denn wenn mein Sohn mal, was selten vorkommt, auch 11 und mehr Std schläft, ist er wie ausgewechselt. Kaum noch Verhaltensprobleme, Ausgeglichenheit etc. Ich fürchte es liegt daran, dass er nicht allein einschläft, denn wenn er länger schlaft, dann nur, weil ich mich morgens nochmal neben ihn lege und ihn mehrmals begrenze (vom spielen abhalten etc). Leider kann ich das nur am Wochenende. Welchen Rat haben Sie? Danke für Ihre Arbeit


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, in meiner ersten Antwort habe ich Ihnen versucht klarzumachen, dass in diesem frühen Alter von einer Diagnose wie ADHS noch nicht gesprochen werden kann. Das Kind befindet sich noch stark in allen Bindungs- und Loslösungsprozessen und rudert herum in seinem Bemühen, zu einer wie auch immer ausgewogenen Selbstvorstellung zu gelangen. Nun hat es Ihr Sohn dabei ja auch nicht gerade leicht. Sie sind allein erziehend, das heißt das Loslösungsvorbild fehlt für die Ausgewogenheit der Selbstkonstruktion und er musste sich früh mit der Gruppe auseinanderstzen, als nämlich sein Selbst noch überhaupt nicht fertig gewesen ist. Die Ablösung in die Ki-ta mit 1 1/2 jahren war demzufolge denkbar schwer und die Selbstständigkeitsentwicklung gelingt ihm nur im permanenten Widerstand, d.h. in der Opposition. Das Einschlafen hat er wie viele andere Kinder auch zum Hauptschauplatz der Auseinandersetzung gemacht. Er steht sich dabei dann aber zwangsläufig selbst im Wege. Was Sie brauchen, ist Hilfe bei der Erziehungsarbeit. Gibt es denn da niemanden in der Familie, den Sie mit ins Boot holen können? Eine Alternative ist die Bitte um Hilfe bei einer Beratungsstelle für Erziehungsfragen. Käme das für Sie infrage. Von hier aus kann ich leider wenig für Sie tun, da ich ihr soziales Umfeld nicht kenne. Viele Grüße


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