Mitglied inaktiv
Ich sollte noch erwähnen, dass sie als Baby sehr extrem gefremdelt hat, 6 -13 Mon., nicht mur auf Menschen sondern auch auf Orte bezogen. Oft konnte ich nichtmal einkaufen gehen. Ansonsten ist sie ein aufgewecktes Kind,liebt die Gesellschaft anderer Kinder, spielt aber auch gern alleine, allerdings fehlt es ihr an Selbstbewußtsein. Wenn sie sich bedrängt fühlt von einem anderen Kind oder es kleine Auseinandersetzungen gibt, wehrt sie sich häufig nicht, sondern weint und kommt zu uns. Gerade deswegen macht mir die Sache Sorgen, denn dass alle nur noch die Augen verdrehen, wenn sie wieder weint, kann für die Weiterentwicklung des Selbstbewußtseins ja nicht gerade förderlich sein. Ich hoffe sie können uns helfen. Nina
Liebe Nina, über das Problem des Selbstbewußtseins habe ich verschiedene Antworten hier im Forum gegeben, eine sehr ausführliche am 29.9.04 (Suchlauf). Die Beobachtung, daß Ihre Tochter stark gefremdelt hat und sehr anhänglich war, paßt zu der Annahme, daß sie nicht gerade mit einem forschen Temperament gesegnet ist. Landläufig würde man von einem solche Kind sagen, es sei ein "Seelchen" oder es sei sehr sensibel. Es ist nicht ganz einfach, solchen Kindern gezielt zu Selbstbewußtsein zu verhelfen. Aber ein paar Möglichkeiten gibt es schon. Auf jeden Fall sollte man vermeiden, allzu harsche Kritiken an seinem Kind zu üben und es vor allem nicht persönlcih zu verunglimpfen. Wenn kritisiert wird, dann immer nur die Sache und am besten mit einem Vorschlag, wie man es besser machen sollte. auch sollte man seinem Kind leichte und erfüllbare Aufträge geben, deren Erledigung man dann gebührend lobt. die Loslösung sollte gefördert werden und der begleitete Kontakt zu anderen Kindern sollte gepflegt werden. ich denke, so kommen Sie schon ein gutes Stück weiter. Viele Grüße
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