Mitglied inaktiv
Hallo Katrin und auch an alle, ab wann ist es ratsam die kleinen versuchen aufs Töpfchen zu setzen, mit welchem alter? Meine kleine ist 18 Monate und Freunde und Verwandte sagen, ich hätte schon längst damit anfangen müssen, dann gibts wiederum Freunde, Bekannte und Verwandte die sagen das man das jetzt noch nicht braucht! Das wäre so früh, wem soll ich denn nun glauben :-)))??? Liebe grüße Jessi
Liebe Jessi, ich habe Dir aus einem anderen Beitrag den Inhalt als kleinen Leitfaden kopiert. Du wirst sehen, Du bist noch NICHT zu spät dran Deine Tochter auf den Topf vorzubereiten. "Eine spezielle "Trockenwerdmethode" gibt es für das eigentliche Windelverlieren um das zweite/dritte Lebensjahr nicht. Eine Methode wird dann angewandt, wenn die natürliche Fähigkeit bewußt Urin bzw. Stuhl zu lassen gestört ist z.B. bei Dauerbettnässern o.a. Problemen. D.h., ein Kind entwickelt ganz physiologisch die Fähigkeit seine Urin bzw. Stuhlkontrolle gezielt einzusetzen. Diese körperliche! Fähigkeit ist die Voraussetzung, um überhaupt das Sauberwerden zu forcieren. Das von Ihnen genannte Beispiel zeigt aber, dass Ihre Tochter schon "etwas" merkt und den Zusammenhang zwischen dem Gefühl und der Tat sich aufs Töpfchen zu setzen, koordinieren kann. Eine dauernde Aufforderung "musst Du mal Pipi" und der Versuch das Kind regelmässig aufs Töpfchen zu setzen, ist eher eine Konditonierung. D.h., das eigentliche Druckgefühl kann vom Kind u.U. gar nicht wahrgenommen werden, weil es dies gar nicht erfahren muss, um zu handeln. Blase und Darm werden immer schon vorher entleert. Und das Kind tätigt die Ausscheidung nur in Assoziation mit der Aufforderung auf die Toilette zu gehen und dem Toilettensitzen selbst. Besprechen Sie mit Ihrem Kind Ihr Vorhaben z.B. keine Windel mehr anzulegen und dass die kleine darauf hinweisen soll, wenn sie zur Toilette muss. Sie haben die Aufgabe das Verhalten der kleinen zu beobachten und Ihrer Tochter schon den Impuls zu geben, ob Pipi kommt oder nicht. Aber erst dann, wenn das Verhalten Ihrer kleinen darauf hinweist z.B. zappeln, Beine kneifen, viel herumlaufen, herumtanzen, in den Schritt greifen, nörgelig werden, sich sehr ruhig verhalten und ggf. verstecken.... Denn Ihr Kind kann für seine volle Blase sensibilisiert werden. Klappt das Geschäft, dann ist ein grosses Lob sehr wichtig. Geht es mal daneben, dann ist Schimpfen unproduktiv. Das Sauberwerden braucht oft Zeit und kann auch durch Rückfälle stagnieren. Manche Kinder finden es anfangs sehr spannend und dann lässt der Reiz nach; die Windel ist dann wieder angesagt. Je weniger Druck vorherrscht, desto entspannter können Sie alle sein und der Sauberwerdeprozess wird nicht zum Spießrutenlaufen. Denn ich habe beobachtet, dass Kinder, welche noch nicht bereit waren ihre Windel herzugeben, oft einen viel längeren Prozess durchlaufen mussten bzw. genauso lang brauchten, wie Kinder, die von selbst bereit waren. Das nächtliche Sauberwerden ist dann der zweite Schritt. Fühlt sich die Windel morgens immer trocken an, dann kann man versuchen, auch nachts einen Windelauslassversuch zu üben. Wacht Ihr Kind nachts oder in den frühen Morgenstunden auf, dann kann die volle Blase der Grund sein. Also bieten Sie einen Toilettengang an. Zur praktischen Umsetzung: Die Puppe oder der Teddy können die Töpfchensitzung z.B. vormachen; Ergebnis: etwas Wasser ins Töfpfchen tun... Lassen Sie Ihr Kind zudem so oft es geht bei sich selbst zuschauen. So wird es sich den Ablauf des Toilettengangs abgucken und ist neugierig, ob es dies schon selbst schaffen wird. Auch gibt es schöne Bilderbücher rund um das Sauberwerden." Viele Grüße von Katrin
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